Anzeige
15. September 2015, 14:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Auslaufmodell Papierpost: Wie Kunden mit ihrer Versicherung kommunizieren

Gut jeder dritte Brief, den die Deutschen 2014 an ihre Versicherung schickten, wurde auf elektronischem Weg versendet – Tendenz steigend, ergab eine aktuelle Erhebung der Versicherungswirtschaft. Die Antwort erfolgt immer häufiger automatisch ohne Zutun des Sachbearbeiters.

Wie Kunden mit ihrer Versicherung kommunizieren

Der Kunde schreibt zunehmend auf digitalem Wege, die Antwort vom Versicherer kommt meist klassisch per Brief – verfasst hat diesen aber meist der Computer und kein Sachbearbeiter.

Im vergangenen Jahr lief 28 Prozent der Eingangspost per E-Mail ein, weitere sechs Prozent der Nachrichten wurden über Kunden- und Vertriebsportale abgeschickt, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Basis einer branchenweiten Erhebung mit.

Anteil der Briefe sinkt binnen eines Jahres von 61 auf 52 Prozent

Der Anteil von Papierpost liegt demnach mit 52 Prozent nach wie vor an der Spitze, 14 Prozent der Nachrichten gehen per Fax in den Unternehmen ein (siehe Grafik). 2013 hatte der Anteil von Briefen noch bei 61 Prozent gelegen, auf Faxe entfielen zwölf Prozent. E-Mails lagen 2013 bei 27 Prozent. Allerdings seien damals die digitalen Kunden- und Vertriebsportale noch nicht gesondert abgefragt worden, erklärte der Versicherungsverband.

Papierpost wird zunehmend elektronisch verarbeitet

Auch wenn die Papierpost noch immer dominiert, verarbeiten die meisten Unternehmen laut GDV auch diese Nachrichten inzwischen elektronisch: So werden 79 Prozent der Briefe nach dem Eingang gescannt. 2013 lag der Anteil noch bei 75 Prozent.

Seite zwei: Vollautomatische Bearbeitung nimmt zu

Wie Kunden mit ihrer Versicherung kommunizieren

Quelle: GDV (Zahlen von 2014)

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

R+V legt Wachtsumsprogramm auf

Die R+V-Versicherung legt ein umfassendes Wachstumsprogramm auf und will das Onlinegeschäft kräftig ausbauen. Bis zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2022 sollen die Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro steigen, kündigte der neue Vorstandschef Norbert Rollinger am Dienstag in Wiesbaden an.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein kooperiert mit Exporo und Zinsland

Die Dr. Klein Firmenkunden AG wird künftig mit den Crowdinvesting-Plattformen Exporo und Zinsland kooperieren. Die Kooperation soll Projektentwicklern helfen, möglichst viele Projekte gleichzeitig am Markt zu platzieren.

mehr ...

Investmentfonds

Neuberger Berman bleibt für Europa-Aktien optimistisch

Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl sind viele Investoren erleichtert. Auch Neuberger Berman sieht die Zukunft des alten Kontinents eher positiv. Dies liegt auch an den sich aufhellenden Konjunkturaussichten. Gastkommentar von Andrew Wilmont, Neuberger Berman

mehr ...

Berater

EZB: Extrem niedrige Zinsen und mehr Wettbewerb fördern Kreditvergabe

Die Nachfrage nach Bankkrediten in der Eurozone ist zuletzt weiter gestiegen, teilt die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Extrem niedrige Zinsen und vielversprechende Aussichten für die weitere Entwicklung am Immobilienmarkt seien für die höhere Nachfrage verantwortlich.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ bündelt maritime Aktivitäten

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) bündelt die bisher in verschiedenen Konzerngesellschaften erbrachten Fonds- und Assetmanagementleistungen für sämtliche maritimen Investments unter dem Dach der neuen Ernst Russ Maritime Management GmbH & Co. KG (ERMM).

mehr ...

Recht

ZIA: Senkung der Grunderwerbsteuer wäre beste Eigenheimförderung

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert, die Grunderwerbssteuer zu senken. Bei der Förderung von Wohneigentum sollte die Regierung nicht auf Zuschüsse sondern auf Steuersenkungen setzen.

mehr ...