Anzeige
17. April 2015, 12:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neues Konzept: DFV will Pflegevertrieb vereinfachen

Die DFV Deutsche Familienversicherung will mit einem vereinfachten Vertriebskonzept den Absatz von Pflegezusatzversicherungen ankurbeln. Anstelle der komplexen Berechnung der individuellen Finanzierungslücke setzt der Frankfurter Versicherer darauf, dass Kunden die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung verdoppeln oder verdreifachen können.

DFV will Pflegevertrieb vereinfachen

“Mit 2,6 Millionen Pflegebedürftigen und rund 30 Millionen aus deren Umfeld betroffenen Menschen ist das Thema Pflege zwar in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen – trotzdem haben die wenigsten Menschen vorgesorgt”, kommentiert DFV-Vorstand Dr. Stefan Knoll die aktuelle Situation.

Mit dem neuen Konzept könne die im Pflegefall entstehende Finanzierungslücke in allen Pflegestufen und sowohl für die Unterbringung im Heim als auch bei einer Pflege zu Hause “ohne viel Erklärungsbedarf verkleinert oder ganz geschlossen werden”, teilt die DFV mit. Man reagiere damit auf die “noch immer niedrige Vorsorgequote” und wolle “neue Impulse für erfolgreichen Pflegevertrieb setzen, indem die Beratung einfacher und weniger zeitintensiv” werde.

Nur eine Gesundheitsfrage zu beantworten

Als Tarifvariante der DFV-DeutschlandPflege gewähre das neue Angebot gleiche Leistungen bei ambulanter und stationärer Pflege sowie eine weltweite Geltung. Laut DFV gibt es zudem keine Wartezeiten und es muss nur eine Gesundheitsfrage beantwortet werden.

Monatlicher Beitrag richtet sich nach Alter des Kunden

Der monatliche Beitrag richtet sich nach dem Alter des Kunden bei Vertragsabschluss. 40-Jährige zahlen demnach bei Verdopplung des staatlichen Pflegegeldes knapp 18 Euro im Monat. Der monatliche Beitrag für Kinder bis zehn Jahre liege für eine Verdreifachung des staatlichen Pflegegeldes bei unter acht Euro.

Über eine 24-Stunden-Pflege-Hotline können Versicherte außerdem kostenfreie Hilfe-Leistungen in Anspruch nehmen. Bei Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und im Pflegefall werde der Vertrag beitragsfrei gestellt. Darüber hinaus umfasst der Tarif eine Versicherungsdynamik und eine Nachversicherungsgarantie ohne Gesundheitsprüfung sowie ein tägliches Kündigungsrecht.

Vereinfachtes Informations- und Antragsformular

Neu sei zudem die äußere Form des “im Wesentlichen selbsterklärenden Antrags”, erklärt die DFV weiter. Diesen stelle das Unternehmen erstmals zusätzlich zum üblichen DIN-A4-Format auch im DIN-A6-Format zur Verfügung. Das Informations- und Antragsformular sowie das Beratungsprotokoll soll dabei auf insgesamt nur drei Seiten Platz finden.

“Mit 2,6 Millionen Pflegebedürftigen und rund 30 Millionen aus deren Umfeld betroffenen Menschen ist das Thema Pflege zwar in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen – trotzdem haben die wenigsten Menschen vorgesorgt”, kommentiert DFV-Vorstand Dr. Stefan Knoll die aktuelle Situation. “Und das, obwohl es statistisch gesehen in jeder Familie irgendwann zum Pflegefall kommt”, betont Knoll.

Umso mehr müsse Pflegeberatung einfacher werden und eine leichtere Kundenansprache ermöglichen. “Keep it simple! heißt für uns deshalb die Devise, um Pflege ‘en passant’ und im ureigensten Interesse der Kunden mitvermitteln zu können”, sagt der DFV-Vorstand. (lk)

Foto: DFV

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 08/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Emerging Markets – Altersvorsorge – Bausparen – Recruiting

Ab dem 20. Juli im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Digitalisierung: “Versicherer müssen kulturelle Hürden überwinden”

Möchten Versicherer an Schlagkraft gewinnen, müssen sie die digitale Transformation deutlich konsequenter angehen und vor allem die Managementkapazitäten zielgerichtet einsetzen. Denn bisher hat nur jede zweite Versicherung eine Digitalisierungsstrategie entwickelt.

Gastbeitrag von Stefan Geipel, zeb

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Im zweiten Quartal 2018 haben die Immobilienpreise in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden angezogen – wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik. Welche Besonderheiten sich daraus für die Finanzierung ergeben, erklärt Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank

Der US-Präsident sagt mitunter Dinge, die er besser für sich behalten sollte. Diesmal rüffelt er die unabhängige Notenbank Fed, weil diese die Leitzinsen erhöht hat. Seine Sprecherin muss es wieder richten.

mehr ...

Berater

Grundfähigkeiten: Essenziell und schützenswert

Für die meisten von uns ist der Beruf nicht nur die Basis des Lebensunterhalts, sondern auch ein wichtiger Pfeiler der Identität. Kein Wunder also, dass die Absicherung der Arbeitskraft eine höchst individuelle Angelegenheit ist und deshalb von so gut wie allen Experten empfohlen wird.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

DFV kauft Hotel für weiteren Publikumsfonds

Die DFV Deutsche Fondsvermögen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Immac Holding, hat das Rilano Hotel in Oberursel erworben. Es soll Objekt eines weiteren alternativen Investmentfonds (AIF) werden.

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...