19. November 2015, 14:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Obamacare: UnitedHealth stellt Teilnahme infrage

Der größte US-Krankenversicherer UnitedHealth zieht sich möglicherweise aus den staatlichen Vermittlungsbörsen für Krankenversicherungen in den USA zurück. Diese Börsen sind Kernbestandteil der nach Präsident Barack Obama benannten Gesundheitsreform (“Obamacare”).

Barak-obama in Obamacare: UnitedHealth stellt Teilnahme infrage

US-Präsident Barack Obama in Bedrängnis: Der größte US-Krankenversicherer plant eventuell einen Ausstieg aus “Obamacare”.

Eine Entscheidung über die künftige Teilnahme will UnitedHealth-Chef Stephen Hemsley bis Mitte 2016 fällen, wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte.

Wegen teurer Probleme in dem Segment strich Hemsley seine Gewinnprognose für 2015 zusammen. Der Gewinn je Aktie (EPS) dürfte statt 6,25 bis 6,35 US-Dollar nur etwa 6 Dollar erreichen, hieß es.

Schlechte Geschäfte mit individuellen Krankenversicherungsverträgen

Als Grund führte Hemsley schlechte Geschäfte mit individuellen Krankenversicherungsverträgen an, die über die von Obama initiierten staatlichen Online-Marktplätze vermittelt werden. So hätten sich die Wachstumsaussichten branchenweit eingetrübt.

Zudem entwickle sich die Schadenbilanz bei UnitedHealth negativ. Die für 2015 und 2016 erwarteten Belastungen in dem Bereich verbucht das Unternehmen nun komplett im laufenden Jahr.

Mit der gekappten Gewinnprognose erwischte das Management auch Branchenexperten kalt. Sie hatten im Schnitt mit einem EPS von 6,30 Dollar gerechnet. Für das kommende Jahr kündigte Hemsley ein höheres EPS von 7,10 bis 7,30 Dollar an. Analysten gingen jedoch bereits von einem Gewinn im oberen Bereich dieser Spanne aus.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DIA: Rentenkommission steht mit leeren Händen da

„Aufgabe nicht erfüllt. Dieses knappe Fazit müsste die Rentenkommission heute bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse ziehen, wenn sie ehrlich wäre“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...

Immobilien

Wichtige Schutzmaßnahmen für Kleinvermieter und kleine Immobilienunternehmen fehlen noch

„Die Kündigungsschutzmaßnahmen für Mieter sind wichtig und richtig. Gleichwohl darf die Rettung der Mieter nicht bei den Vermietern abgeladen werden. Der Kleinvermieterschutz kommt derzeit zu kurz. Private Kleinvermieter dürfen nicht zu den großen Verlierern der Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise werden.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, heute nach der Verabschiedung des umfangreichen Corona-Hilfspakets im Bundesrat.

mehr ...

Investmentfonds

Ein goldenes Jahrzehnt für Gold

Viel wurde in den letzten Monaten über die goldenen Zwanziger Jahre geschrieben. In den Börsenzeitungen und Anlegermagazinen überschlugen sich die Vergleiche zur Situation von heute und den 1920er Jahren. Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

AfW bietet Übersicht zu Corona-Fördermitteln

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Coronakrise zumindest abzumildern. Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung gibt nun allen Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Holland-Fonds mit Gesamtüberschuss

Die Lloyd Fonds Gruppe hat im März 2020 ein Fondsobjekt in Utrecht an einen französischen institutionellen Investor verkauft. Das teilt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2019 mit. Die BaFin erteilte zudem eine weitere KWG-Zulassung. Die Hauptversammlung wird wegen Corona verschoben.

mehr ...

Recht

EuGH: Widerrufsrecht im Darlehensvertrag muss klar formuliert sein

Darlehensverträge müssen klare und für Verbraucher verständliche Hinweise auf den Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Dies hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag zu einem Fall aus Deutschland klargestellt (Rechtssache C-66/19).

mehr ...