Anzeige
23. Juni 2015, 12:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Telematik-Tarife: Vorbehalte nehmen ab

Vier von zehn Deutschen sind dazu bereit, die eigene Fahrweise von ihrem Kfz-Versicherer technisch überwachen zu lassen. Doch nach wie vor äußern die meisten Autofahrer datenschutzrechtliche Bedenken gegenüber sogenannten Telematiksystemen. Das könnte sich aber schon bald ändern, erwartet die CreditPlus Bank.

Analyse: Bedenken gegen Telematik-Tarife nehmen ab

Noch lehnen 48 Prozent der Deutschen Telematiklösungen mit Datenübermittlung an Versicherer ab, weil sie Datenschutzbedenken haben. Das könnte sich aber schon bald ändern.

Laut der Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der CreditPlus Bank würden sich 43 Prozent der Deutschen von ihrem Versicherer eine Telematikbox in ihr Auto einbauen lassen. Dabei erwarten sich 70 Prozent der Telematik-Befürworter eine günstigere Police als Gegenleistung. Weitere 28 Prozent der Befragten, die sich offen gegenüber der neuen Technik zeigen, erhoffen sich Tipps für spritsparendes Fahren. Jeder Fünfte befürwortet demnach grundsätzlich alle Formen der Datenvernetzung.

Datenschutzbedenken werden laut CreditPlus mittelfristig in den Hintergrund rücken

Auf der anderen Seite lehnen 48 Prozent der Deutschen Telematiklösungen mit Datenübermittlung an Versicherer ab, weil sie Datenschutzbedenken haben, weitere zwei Prozent tun dies aus anderen Gründen. Die übrigen Befragten fahren kein Auto und machten daher keine Angabe.

“Die Verbraucher sehen in den modernen Vernetzungstechniken zunehmend Vorteile. Das wird Datenschutzbedenken mittelfristig in den Hintergrund rücken – vor allem dann, wenn die beteiligten Unternehmen seriöse und transparente Lösungen anbieten”, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank.

Immer mehr Kfz-Versicherer bieten laut CreditPlus ihren Kunden Telematikboxen an, die das Fahrverhalten aufzeichnen und Funktionen wie Diebstahlsicherung oder automatischen Notruf beinhalten. Kürzlich kündigten die beiden größten Autoversicherer in Deutschland, die Allianz und die Huk-Coburg, Telematik-Tarife auf den Markt bringen zu wollen. (lk)

Foto: Shutterstock

 

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Zinszusatzreserve: “Korridormethode bringt zehn Milliarden Euro Entlastung – allein 2018“

Die Kölner Rating-Agentur Assekurata kritisiert in ihrem diesjährigen Marktausblick zur Lebensversicherung 2018 erneut die gegenwärtige Berechnungsmethodik zum Aufbau der Zinszusatzreserve (ZZR) und mahnt eine Umstellung auf die Korridormethode an. Diese war von der deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erarbeitet worden.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne fallen deutlich stärker als erwartet

Die US-Bauwirtschaft hat sich im Juni enttäuschend entwickelt. Die Wohnungsbaubeginne sanken so stark wie seit November 2016 nicht mehr. Das geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Größtes Freihandelsabkommen der EU

Während Donald Trump sämtliche Handelsvereinbarungen platzen lässt und zusätzlich Strafzölle verhängt, hat die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Ökonomen freuen sich über die Rückkehr der Vernunft, aber Verbraucherschützer sind alarmiert.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB-Tochter gewinnt Großanleger aus Belgien

Die MPEP Management Luxembourg S.à r.l. (MPEP), ein Tochterunternehmen des Private Equity Spezialisten RWB Group, hat die Zusage über ein Investment in zweistelliger Millionenhöhe von einem alternativen Investmentfonds erhalten, der von Degroof Petercam verwaltet wird.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...