AOK-Report: Pflegende wissen zu wenig über Zusatzleistungen

Die meisten pflegenden Angehörigen kennen die zusätzlichen Leistungsangebote der gesetzlichen Pflegeversicherung, nutzen sie aber kaum. 

Laut AOK-Report kennen meisten pflegenden Angehörigen die zusätzlichen Leistungsangebote der gesetzlichen Pflegeversicherung, nutzen sie aber kaum.

Das geht aus dem AOK-Pflege-Report 2016 hervor, der am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Zudem sagt demnach jeder vierte Pflegehaushalt, der weder Pflegedienst noch Tagespflege oder Kurz- und Verhinderungspflege in Anspruch nimmt, dass er genau diese Leistungen eigentlich benötige.

Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, hob die Arbeitsleistung von pflegenden Angehörigen hervor.

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Er rechnete vor: „Wenn man die Stundenzahl, die pflegende Angehörige aufwenden, mit dem heutigen Mindestlohn (von 8,50 Euro) multipliziert, dann liegt die Wertschöpfung bei sage und schreibe rund 37 Milliarden Euro pro Jahr. Eine gewaltige Summe, wenn man bedenkt, dass die Pflegeversicherung selbst nur ein Einnahmevolumen von rund 26 Milliarden Euro umfasst.“

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

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