Anzeige
8. November 2016, 10:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Insurtechs: Wachsendes Vertrauen und ein Imageproblem

Beim Vergleich zwischen Insurtech-Start-ups und etablierten Versicherungen gelten die Traditionsunternehmen in vielen Aspekten als verlässlicher. Der Vertrauensvorsprung schmilzt jedoch, wie eine Befragung des Insurtechs Community Life unter 1.000 volljährigen Internetnutzern in Deutschland ergab.

Claudia Lang 1300 19481 in Insurtechs: Wachsendes Vertrauen und ein Imageproblem

Claudia Lang, Gründerin und Geschäftsführerin von Community Life

Demnach trauen gerade jüngere Kunden den internetbasierten Neugründungen mehr zu als den Konzernen. Mehr als die Hälfte der Internetnutzer zwischen 18 und 35 Jahren hält Start-ups für unbürokratischer (52 Prozent) sowie transparenter (51 Prozent) und sieht dort ein faireres Preis-Leistungs-Verhältnis (54 Prozent).

In allen Altersstufen ist die Mehrheit der Befragten einig, dass die Neugründungen in Sachen Kommunikation den besseren Service liefern. In anderen Aspekten klafft die Beurteilung aber auseinander. So glauben 38 Prozent der Befragten bis 35 Jahren, dass Insurtechs eher im Interesse des Kunden beraten als Versicherungen. Bei den über 55-Jährigen sind es nur 27 Prozent.

Ein Imageproblem haben die neuen Marktteilnehmer hinsichtlich der Produktqualität: Nur jeder fünfte Befragte glaubt, dass die Policen der Start-ups leistungsstärker sind als die der etablierten Versicherer.

Bildungsgrad spielt wichtige Rolle

Neben dem Alter der Befragten spielt laut Umfrage auch der Bildungsgrad eine wichtige Rolle für die Beurteilung der Angebote. Befragte mit Volks- oder Hauptschulabschluss beurteilten die Start-ups in allen elf Aspekten der Umfrage als unterdurchschnittlich. Hochschulabsolventen hingegen trauen Insurtech-Unternehmen in sechs Disziplinen spürbar mehr zu als der Durchschnitt der Befragten.

“Wir sehen hier die klassische Entwicklung eines Marktes im Umbruch. Junge Menschen mit hohem Bildungsgrad haben oft eine Vorreiterrolle. Bald werden die neuen Angebote vom Massenmarkt akzeptiert”, erwartet Claudia Lang, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Community Life. (kb)

Foto: Community Life

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...