Private Altersvorsorge: Oft fehlt das Geld

Fehlende finanzielle Mittel sind der Hauptgrund, der die Deutschen von der privaten Altersvorsorge abhält. Aber auch mangelndes Wissen und Desinteresse stehen der Absicherung des Lebensabends im Weg. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Postbank.

36 Prozent der Bundesbürger, die keine Rücklagen für ihr Alter bilden, geben an, dass sie nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen.
36 Prozent der Bundesbürger, die keine Rücklagen für ihr Alter bilden, geben an, dass sie nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen.

Jeder zweite Deutsche (53 Prozent) sorgt für sein Alter vor, zum Beispiel durch eine private Rentenversicherung, Riester-Rente oder einen Hauskauf. Entsprechend verzichtet die andere Hälfte der Bevölkerung (46 Prozent) auf eine private Vorsorge, so eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank.

36 Prozent der Bundesbürger, die keine Rücklagen für ihr Alter bilden, gaben an, dass sie nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen. Die Ansicht, dass die gesetzliche Rente für den Lebensabend ausreichen wird (34 Prozent), ist ebenfalls weitverbreitet. Dass man sich noch keine Gedanken über dieses Thema gemacht hat (32 Prozent) und dass sich private Vorsorge aufgrund des aktuellen Zinsniveaus nicht lohnt (27 Prozent) sind weitere Gründe.

Eine Frage der Bildung

Private Vorsorge ist aber auch eine Frage der Bildung. Unter den Befragten mit Volks- oder Hauptschulabschluss sorgen lediglich 41 Prozent privat vor. Im Vergleich dazu verfügen jeweils rund 61 Prozent der Befragten mit mittlerem Bildungsabschluss oder Abitur bzw. Universitätsabschluss über eine private Altersvorsorge. (kb)

Foto: Shutterstock

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