Anzeige
18. November 2016, 14:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungsbetrug: So lässt er sich verhindern

Versicherungsbetrug hat in der Bevölkerung den Ruf eines Kavaliersdelikts, fügt den Gesellschaften jedes Jahr aber großen finanziellen Schaden zu. Doch welche Arten des Versicherungsbetrugs sind am häufigsten? Und was können Versicherer dagegen tun?

Versicherungsbetrug

Versicherer müssen ihre Kunden verstärkt aufklären und einen serviceorientierten und transparenten Kundendienst bieten.

Hierzu hat Markus Burbach, Versicherungsexperte an der Gen Re Business School in Köln, in dem Magazin “Risk Management Review” einen Artikel veröffentlicht.

“Umdefinition” und “Übertreibung”

Seinen Ausführungen zufolge, die sich auf das Werk “Versicherungsbetrug verstehen und verhindern” von Vanessa Köneke, Horst Müller-Peters and Detlef Fetchenhauer beziehen, sind die zwei am weitesten verbreiteten Arten des Versicherungsbetrugs “Umdefinition” und “Übertreibung”.

Bei ersterem sei der Schaden des Versicherten in der Regel nicht durch seine Police gedeckt, so dass er gewisse Schadensumstände “anpasse”. Beispielsweise werde eine verlorene Kamera dann als gestohlen gemeldet.

Die “Übertreibung” beziehe sich hingegen auf ein “Aufblähen” der Kosten, die mit dem Schaden verbunden sind. Damit wolle der Versicherte insbesondere die subjektiv für ihn entstandenen Zusatzkosten erstattet bekommen.

Doch wie lassen sich die eben genannten Arten des Versicherungsbetrugs verhindern?

Seite zwei: Mehr Transparenz nötig

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Versteckte Klauseln, wie bspw. Selbstbeteiliung nach einem Privathaftpflichtschaden sollten nicht nur in den Bedingungen irgendwo versteckt lesbar sein. Schon in der Angebotssoftware und Anträgen sollte der Versicherte von vornherein informiert sein. Das gibt weniger Ärger und weniger Betrugsversuche.

    Kommentar von Rüdiger Dederichs — 17. Februar 2017 @ 11:14

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Berufstätige Frauen und Mütter stärken die Rentenversicherung

Eine deutlich stärkere Erwerbsbeteiligung von Müttern könnte die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2050 um insgesamt rund 190 Milliarden Euro entlasten. Zugleich würde der Staat rund 13,5 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen einsparen. Zudem würde das Rentenniveau steigen, bei niedrigeren Beiträgen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Hypoport erweitert Geschäftsbereiche durch Übernahme von FIO Systems

Die Hypoport AG übernimmt die Leipziger FIO Systems AG und erweitert damit ihr Leistungsspektrum. FIO Systems ist ein Spezialanbieter webbasierter Branchenlösungen für die Finanz- und Immobilienwirtschaft.

mehr ...

Investmentfonds

Warum Dividenden-ETF so schlecht abschneiden

Von wegen Dividendenregen, die Quirin Privatbank stellt Dividenden-Strategien kein gutes Zeugnis aus. Die Bank hat die Performance von Dividenden-Indizes mit ihren Gesamtmarkt-Pendants verglichen und einige Schwachstellen von Dividenden-Strategien entdeckt.

mehr ...

Berater

Prominente Unterstützung für Insurtech Ottonova

Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat Seriengründer, Tech-Investor und TV-Star Frank Thelen (“Die Höhle der Löwen”) als Unterstützer gewonnen. Seine Beteiligungsfirma Freigeist Capital ist allerdings nicht direkt an Ottonova beteiligt.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Sehr attraktives Marktumfeld mit historisch günstigen Schiffswerten”

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) hat das Geschäftsjahr 2017 mit Gewinn abgeschlossen und nach eigener Darstellung die strategische Neupositionierung erfolgreich fortgesetzt. Dazu zählen auch wieder Schiffe.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...