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7. September 2017, 12:12
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Altersvorsorge: Bildung erhöht Vorsorgebereitschaft

Eine private Altersvorsorge ist nahezu unersetzlich, um einen komfortablen Lebensstandard im Alter zu sichern. Trotzdem sorgen noch lange nicht alle Deutschen vor. Wie eine aktuelle Umfrage der Postbank zeigt, hat darauf auch der Bildungsgrad einen Einfluss.

Altersvorsorge: Bildung erhöht Vorsorgebereitschaft

Ein höherer Bildungsgrad führt oft zu höherem Einkommen, was die Altersvorsorge begünstigt.

Für diese Studie befragte das Bielefelder Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Auftrag der Postbank telefonisch 1.107 Teilnehmer, die nicht von einer Rente oder Pension leben. Die Umfrage fand im Mai 2017 statt.

Ihre Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Bereitschaft eine private Altersvorsorge einzurichten, als auch die Neigung Aktien und Fonds für die Vorsorge zu nutzen mit höherem Bildungsgrad steigen.

Mit dem Bildungsgrad steigen die finanziellen Mittel

Der Umfrage zufolge sorgen 80 Prozent der Deutschen mit Abitur oder Universitätsabschluss für ihren Ruhestand vor, jedoch nur 73 Prozent der Befragten mit mittlerem Bildungsabschluss und lediglich 64 Prozent derer mit Volks- oder Hauptschulabschluss.

Ein Grund dafür sei das meist höhere Einkommen von Absolventen höherer Bildungseinrichtungen, durch das diese größere, finanzielle Ressourcen zur Verfügung hätten, die in eine Altersvorsorge investiert werden könnten.

Dies sei jedoch nicht der einzige Faktor. So ergab eine Postbank-Studie von 2015, dass 71 Prozent der Befragten mit Abitur oder Universitätsabschluss Interesse an Finanzthemen zeigen, von den Volks- und Hauptschulabsolventen jedoch nur 50 Prozent.

“Interesse an Finanzthemen und die Bereitschaft, sich mit seiner Geldanlage zu befassen, sind beste Voraussetzungen, um kluge Anlagestrategien zu entwickeln”, sagt dazu Karsten Rusch, Leitung Produktmanagement Investments & Insurance bei der Postbank.

Seite zwei: Höher Gebildete bevorzugen Wertpapiere

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1 Kommentar

  1. Diese Gedankengänge könnte man natürlich jetzt noch bis zu den Großeltern weiterspinnen. Vermögende, hohe Einkommensbezieher oder Beamte können Ihren Kindern eine gute Bilding (Ausbildung) garantieren. Das sich da nichts ändert bei der heutigen Politik, ist ja logisch. Da braucht es keine “Studien”. Diese Zusammenhänge kennt wohl jeder Aussendienstler. Deswegen sind auch Studien die immer wieder kolportiert werden, dass jeder 3. sich nicht um die Altersversorgung kümmert, eher lächerlich. Weshalb wohl?

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 8. September 2017 @ 21:32

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