2. Februar 2017, 08:59
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Hannover Rück hebt nach Preisverhandlungen Gewinnziel für 2017 an

Beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück beflügeln überraschend gute Vertragsabschlüsse die Gewinnhoffnungen für 2017. Im laufenden Jahr dürfte der Nettogewinn daher mehr als eine Milliarde Euro erreichen, kündigte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag in Hannover an.

Hannover Rück hebt nach Preisverhandlungen Gewinnziel für 2017 an

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hebt nach Preisverhandlungen das Gewinnziel für 2017 an.

Bisher hatte er lediglich mindestens 950 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Damit könnte die Hannover Rück ihren dritten Milliardengewinn in Folge erreichen. Nach 2015 gehen Analysten bisher auch für 2016 und 2017 von gut einer Milliarde Euro Überschuss aus.

Zu dem höheren Gewinnziel trugen neben der weiter umkämpften Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft zum 1. Januar auch neue Verträge in der Personen-Rückversicherung bei.

Weiterer Rückgang im Schaden- und Unfallgeschäft 

Im Schaden- und Unfallgeschäft musste die Hannover Rück nach dem Preisverfall der vergangenen Jahre jedoch einen weiteren Rückgang hinnehmen. Die erwartete Stabilisierung der Raten habe sich noch nicht flächendeckend eingestellt, hieß es. In der traditionellen Rückversicherung ging das erneuerte Vertragsvolumen währungsbereinigt um 1,4 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück.

Die Preise sanken im nicht-proportionalen Geschäft, bei dem die Hannover Rück erst ab einer bestimmten Schadenshöhe einspringt, um 1,6 Prozent. Im Vorjahr war der Rückgang dreimal so hoch ausgefallen. (dpa-AFX)

Foto: Hannover Rück

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