2. Oktober 2017, 14:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weiter Rückgang bei Riester – Standardprodukt ungewiss

Die Zahl der Riester-Verträge ist auch im zweiten Quartal 2017 zurückgegangen, wie das Bundesarbeitsministerium mitteilt. Ende Juni bestanden demnach 16,5 Millionen Riester-Verträge. Das waren 4.000 weniger als zum Ende des ersten Quartals.

Shutterstock 637297549 in Weiter Rückgang bei Riester – Standardprodukt ungewiss

Die Anzahl der Riester-Versicherungen ging um 42.000 auf 10,8 Millionen zurück.

Zuwächse im Vergleich zum Vorquartal verzeichneten lediglich Wohn-Riester (um 35.000 auf 1,7 Millionen Verträge) und die Fondssparpläne (um 12.000 auf 3,2 Millionen Verträge). Die Anzahl der Riester-Versicherungen ging dagegen um 42.000 auf 10,8 Millionen zurück. Die Zahl der Banksparprodukte sank um 8.000 auf 754.000.

 in Weiter Rückgang bei Riester – Standardprodukt ungewiss

Damit setzt sich der negative Trend bei den Riester-Verträgen fort. Im Februar hatte sich deshalb Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) für ein standardisiertes Riester-Produkt ausgesprochen. Dies könne helfen, das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken und die Stagnation im Absatz zu beheben. “Von selbst wird das aber nicht passieren”, sagte sie.

“Politischer Shitstorm”

Ein Standardprodukt sei aus ihrer Sicht der vernünftigste Vorschlag, sie zeigte sich aber auch offen für andere Ideen aus der Branche. “Ansonsten wird der politische Shitstorm, den die Riester-Rente erfahren hat, nicht nachlassen”, erwartet Nahles.

Ob sich die Idee eines Standardproduktes politisch durchsetzen wird, ist aber mehr als ungewiss, nachdem sich die SPD in die Opposition verabschiedet hat. (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

mehr ...

Immobilien

Blick ins Grundbuch: Was alles wichtig ist

Ob für den Immobilienkauf oder -verkauf, am Grundbuchauszug führt kein Weg vorbei. Denn der Grundbuchauszug enthält alle notwendigen Informationen, die für den Kauf- oder Verkaufsprozess bei Immobilien wichtig sind. Was genau ein Grundbuchauszug ist und wo der Antrag zur Grundbucheinsicht gestellt werden kann, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

China: Vom Schwarzen Schwan zum Seeungeheuer?

Wird sich der einfache Schwarze Schwan namens Coronavirus als Seeungeheuer entpuppen, das immer wieder auftaucht und die Volatilität an den Börsen nachhaltig beeinflussen könnte? Ein Gastbeitrg von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer, und Enguerrand Artaz, Fondsmanager, La Financière de l‘Échiquier.

mehr ...

Berater

So teuer wie nie: Trotz Klimapaket steigen die Strompreise

Wer ein Unternehmen führt, muss nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die korrespondierenden Kosten im Auge behalten. Obwohl der Preis für Gewerbestrom grundsätzlich unter dem für Privatkunden liegt, betrifft viele Betriebe die Erhöhung der Strompreise – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen tragen gemeinsam mit Privathaushalten einen Großteil der Kosten. In diesem Jahr steigert jeder zweite Grundversorger die Aufwendungen für Energie.

mehr ...

Sachwertanlagen

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Recht

„Jetzt kann Mietendeckel-Wahnsinn gestoppt werden“

„Das Land Berlin begeht mit dem Gesetz zum Mietendeckel einen offenen Verfassungsbruch. Dieser Wahnsinn muss schnellstmöglich durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt werden. Wir begrüßen sehr, dass der Antrag auf ein Normenkontrollverfahren nun die erforderliche Unterstützung im Bundestag hat. Jetzt kann dieser wohnungspolitischen Geisterfahrt in Karlsruhe ein Ende gesetzt werden“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

mehr ...