Anzeige
29. März 2018, 08:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ärzte: Mehr Zeit für digitale Vernetzung aller Praxen nötig

Die Anbindung aller Praxen an ein neues bundesweites Gesundheitsdatennetz erfordert aus Sicht der Ärzte wegen fehlender technischer Geräte mehr Zeit. Es sei unrealistisch, dass bis Ende des Jahres alle 100.000 Praxen damit ausgestattet werden können, erklärte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Berlin.

81783378 in Ärzte: Mehr Zeit für digitale Vernetzung aller Praxen nötig

Konkret geht es um eine Art Datenautobahn, die alle Beteiligten des Gesundheitswesens wie Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen vernetzen soll.

Diese vorgegebene Frist solle daher mindestens um ein halbes Jahr bis Mitte 2019 verlängert werden. Nach bisherigen Verzögerungen seien derzeit erst rund 7.500 speziell verschlüsselte Geräte installiert, für die es nach wie vor auch nur einen Anbieter auf dem Markt gebe.

Konkret geht es um eine Art Datenautobahn (“Telematikinfrastruktur”), die alle Beteiligten des Gesundheitswesens wie Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen vernetzen soll. KBV-Vorstand Thomas Kriedel betonte, die Umrüstung müsse wie vorgesehen für die Praxen kostenfrei bleiben. “Ich sehe keinen Grund, warum ein Arzt auch nur einen Euro zuzahlen muss.” Mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen solle über das Thema erneut verhandelt werden.

Ärzten droht Honorarabzug

Hintergrund der Forderung nach mehr Zeit ist auch, dass Ärzten bei Nicht-Einhalten der bisher geltenden Frist Konsequenzen drohen. Wenn Patienten ab 1. Januar 2019 mit ihrer Karte kommen und Praxen nicht über das neue Netz die Stammdaten der Versicherten aktualisieren können, könnte Ärzten ein Prozent des Honorars abgezogen werden. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Neuer Marketingchef beim Versicherer Die Bayerische

Joachim Zech (50) übernimmt zum 1. Oktober 2018 die Aufgabe als Leiter Marketing bei der Versicherungsgruppe die Bayerische. Er wird neben den klassischen Marketingfunktionen insbesondere die Onlineaktivitäten der Gruppe maßgeblich steuern als Hauptgeschäftsführer der darauf ausgerichteten Tochter Bayerische Online-Versicherungsagentur und -Marketing GmbH.

mehr ...

Immobilien

Immobilieneigentümer wohnen ein Drittel günstiger als Mieter

Wohnen in den eigenen vier Wänden ist in allen Regionen Deutschlands günstiger als das Wohnen zur Miete. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wohnkostenreport des Unternehmens Accentro und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Dies gelte trotz hoher Immobilienpreise auch für die Metropolen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Inflation ist nicht auf Dauer besiegt

Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag fragt sich Darren Williams von Alliance Bernstein, ob Europa die Inflationswende bevorsteht. Aus seiner Sicht gibt es einige Argumente, die dafür sprechen. Es sei gefährlich zu glauben, dass die Inflation besiegt ist. Gastbeitrag von Darren Williams, Alliance Bernstein

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia gibt weiteren Publikumsfonds in den Vertrieb

Die Patrizia GrundInvest hat den Vertrieb ihres siebten Publikumsfonds gestartet. Er investiert in einer deutschen Tourismusregion. Zudem kündigt das Unternehmen vier weitere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger noch für dieses Jahr an.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...