26. September 2018, 15:30
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GKV: Künftig kürzer in der Warteschleife

Augenärzte, Frauenärzte und HNO-Ärzte sollen pro Woche fünf Stunden offene Sprechzeit ohne feste Terminvergabe einrichten. Für Ärzte soll es zudem mehrere neue Zuschläge als Anreize geben: für die Vermittlungen dringender Termine bei einem Facharzt, für neue Patienten in ihrer Praxis oder für Leistungen in offenen Sprechstunden.

Für die Präsenz von Ärzten auf dem Land sollen ebenfalls verpflichtende Zuschläge eingeführt werden. Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, begrüßte die Verbesserungen in der Versorgung. “Lange Wartezeiten sind in der Tat kein gefühltes, sondern ein echtes Problem für jeden einzelnen betroffenen Patienten.”

Maßnahmen wie offene Sprechstunden, die mit mehr Geld für die Ärzte verknüpft werden sollten, seien in ihrer Wirkung allerdings fraglich und keinesfalls ausreichend. “Es braucht weitergehende grundlegende strukturelle Verbesserungen.” (dpa-AFX/dr)

 

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2 Kommentare

  1. Natürlich ist die Initiative zu begrüßen. Dennoch sollte man hier nicht vergessen, dass hier im wahrsten Sinne des Wortes Politik gemacht wird. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht so schlecht, wie sie allzu häufig, gerade wenn es um Wahlen geht, gemacht wird. Und der Hinweis von Kommentator Jan Lanc ist nicht für jeden eine Lösung. Denn die PKV soll auch bezahlt werden. Und im Vergleich zur GKV kann diese gerade im Alter zu einem echten Kostenfaktor werden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn zahlreiche Mitglieder der privaten Krankenversicherung im späteren Verlauf den Wechsel in die GKV versuchen. Ich denke die Zusatzversicherung kann hierbei schon eher helfen.

    Kommentar von Andreas Schulz — 30. September 2018 @ 06:28

  2. Wer kann sollte sich privat versichern, das ist der kürzeste Weg zum Facharzt.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 28. September 2018 @ 09:08

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