Diese Versicherungen sind für Eltern und Kinder Pflicht

Eltern wollen ihre Kinder immer bestens abgesichert wissen. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) weist anlässlich des Weltkindertages jedoch ausdrücklich darauf hin, dass zuerst die Eltern gut abgesichert sein sollten, bevor es an den Schutz der Kinder geht. Welche Versicherungen für Eltern wichtig sind und welche auch für Kinder sinnvoll sein können.

Bianca Boss: „Eltern sollten sich auf die Absicherung von existenziellen Risiken konzentrieren.“

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den existenziellsten Versicherungen und sollte daher auf jeden Fall bestehen. Denn alle, die anderen einen Schaden zufügen, sind zum Ersatz des Schadens verpflichtet. Wenn Eltern eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen haben, sind Kinder automatisch mitversichert – zumindest bis zu einem gewissen Alter, solange sie nicht verheiratet sind und sich noch in einer Schul- oder unmittelbar anschließenden Berufsausbildung befinden.

Da Kinder bis zu ihrem vollendeten siebten Lebensjahr nicht deliktfähig sind – im Straßenverkehr erhöht sich die Altersgrenze auf das vollendete zehnte Lebensjahr – können sie für Schäden, die sie verursacht haben, nicht verantwortlich gemacht werden. Eltern sollten den Forderungen einer geschädigten Person daher nicht nachgeben, sondern ihren Privathaftpflichtversicherer einschalten.

Der prüft die Haftungsfrage und wehrt unberechtigte Ansprüche notfalls vor Gericht ab. Bianca Boss, Pressesprecherin des BdV: „Damit es nicht zum Nachbarschaftskrieg kommt, falls der Fünfjährige mit Steinen das Auto des Nachbarn zerkratzt, sollten Schäden durch Kinder bis sieben und im Straßenverkehr bis zehn Jahren zumindest bis 20.000 Euro versichert sein.“

Seite 2: Wenn die Existenz auf dem Spiel steht

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