7. Oktober 2019, 12:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Albtraum Pflegekosten: Mindestens 210.000 Euro in sieben Jahren

Sieben Jahre Pflege kosten: Im Schnitt mindestens 210.000 Euro. Das Financial Planning Standards Board Deutschland hat nun nachgerechnet, wie hoch die Sparleistung monatlich sein müsste, damit die Kinder nicht in die Pflicht genommen werden müssen. Doch das weiß kaum jemand. Aufklärung ist nötig.

93398254 in Albtraum Pflegekosten: Mindestens 210.000 Euro in sieben Jahren

Die Ausgaben für die Pflege kosten. Im Schnitt über 210.000 Euro. Mindestens.

 

1.830 Euro. So hoch ist der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und ihre Angehörigen für vollstationäre Pflege im Bundesdurchschnitt berappen müssen. Und das pro Monat. Diese Summe, die der Verband der Ersatzkassen (VDEK) berechnet hat, dürfte viele Bürger verwundern, vermutlich sogar erschrecken.

„Die Erfahrungen aus unserem Beratungsalltag zeigen, dass nur die wenigsten Verbraucher wissen, was an Pflegekosten auf sie zukommen kann“, erläutert Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Qualifizierte Beratung ist bei dem komplexen Thema dementsprechend wichtig.

Die beschriebene Unwissenheit vieler Bürger hat zur Folge, dass immerhin 43 Prozent der Bevölkerung glaubt, dass die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten für einen vollstationären Pflegeplatz in voller Höhe übernimmt.

So jedenfalls ist das Ergebnis einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Doch das ist ein Irrglaube. Denn die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung reichen dazu bei weitem nicht aus. Noch problematischer: Reicht das Geld des Pflegebedürftigen nicht aus, dann müssen Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen.

Seite 2: Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Gesetzlich Versicherte verschenken jährlich 4,5 Milliarden Euro

Gesetztlich Krankenversicherte und Arbeitnehmer verschenken jährlich rund 4,5 Milliarden Euro, weil sie die Krankenkasse nicht wechseln. Das zeigt ein aktueller Vergleich von Check24. Durch eine Wechsel der Krankenkasse könnte ein Versicherter bis zu 574 Euro pro Jahr sparen.

mehr ...

Immobilien

Bauen: Kleiner Mangel, teurer Schaden

Wie aufwendig die Beseitigung eines Baumangels ist, hängt grundsätzlich davon ab, wann er entdeckt wird. Welche Kosten private Bauherren vermeiden können, wenn sie frühzeitig Mängel erkennen, zeigt eine aktuelle Studie des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

mehr ...

Investmentfonds

Kommt die Finanztransaktionssteuer jetzt doch?

Nach jahrelangen Verhandlungen rückt eine Entscheidung zur Besteuerung von Finanzgeschäften in Europa näher. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seinen europäischen Kollegen einen finalen Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer vorgelegt.

mehr ...

Berater

Softfair und xbAV planen Schnittstelle

Der IT-Dienstleister Softfair und xbAV haben angekündigt, eine Schnittstelle zu bauen. Eingerichtet werden soll die Verknüpfung zwischen dem Akquise-Center von Softfair und der xbAV-Plattform. Vermittler können dann die Kundendaten aus dem Akquise-Center als Berechnungsgrundlage nutzen und die geschlossenen Verträge im CRM-System verwalten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Kreditfonds finanziert Quartiersentwicklung in Leipzig

Die Berliner Immobilien-Investmentgesellschaft Linus Capital hat eine sogenannte Whole-Loan-Finanzierung in Höhe von 45 Millionen Euro für eine unter dem Namen „Quartier Krystallpalast“ bekannte Projektentwicklung in Leipzig strukturiert.

mehr ...

Recht

Keine Steuervorteile verschenken

Mit großen Schritten rückt Weihnachten näher und damit für die meisten Unternehmen auch deren Geschäftsjahresende. Spätestens jetzt sollte daher gemeinsam mit dem Steuerberater überlegt werden, welche steuerlichen Optimierungsmaßnahmen noch vor Jahresende möglich und sinnvoll sind.

mehr ...