1. Oktober 2019, 13:42
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F&B: Erstrating für Betriebshaftpflicht

Franke und Bornberg veröffentlicht das erste Rating für gewerbliche Haftpflichtversicherungen im deutschen Markt. Die Ratingagentur hat für zehn Kernbranchen insgesamt 438 Tarife und Bausteinlösungen von 24 Anbietern analysiert. Das Bedingungsniveau ist überdurchschnittlich, aber noch ausbaufähig. Bildschirmfoto-2019-10-01-um-13 37 40 in F&B: Erstrating für Betriebshaftpflicht

Das Gewerbegeschäft hat für Makler in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Gewerbeversicherungen gelten als bestandsfest, die Nachfrage ist groß und es drohen keine regulatorischen Eingriffe bei der Vergütung. Allerdings liegen die Einstiegshürden für Vermittler in diesem Geschäftsfeld besonders hoch. Gewerbebetriebe zuverlässig zu beraten, erfordert fundiertes Expertenwissen. Die Vielfalt der Branchen und Betriebsarten macht die Tarifstruktur zudem extrem komplex. Damit gestaltet sich der Bedingungsvergleich von Gewerbeversicherungen besonders herausfordernd. Kein Wunder also, wenn angesichts fehlender Transparenz die Prämie als wichtiger Vergleichsmaßstab gilt.

Franke und Bornberg setzt hingegen auf Qualität. Die Ratingagentur veröffentlicht jetzt das erste Rating für Betriebshaftpflichtversicherungen (BHV) im deutschen Markt. Und schafft damit Transparenz in einem Geschäftsfeld mit Potential. Die Betriebshaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten gewerblichen Versicherungen überhaupt. Bei Schadensersatzforderungen kann sie den Fortbestand und damit die Zukunft von Unternehmen sichern.

Versicherungsschutz für zehn Kernbranchen

Mehr als zweieinhalb Jahre lang hat das Research Team Gewerbe von Franke und Bornberg wichtige Grundlagenarbeit geleistet. Das Ergebnis: ein umfassender Bewertungsansatz für Betriebshaftpflichtversicherungen. Das neue BHV-Rating beleuchtet erstmals alle relevanten Deckungsunterschiede in dieser Sparte. Für die Tarifanalyse wurden ca. 350 Kriterien erarbeitet. Davon sind rund die Hälfte in das Rating eingeflossen. Die Gewichtung der Sachverhalte orientiert sich am Bedarf von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) bis 10 Millionen Euro Jahresumsatz mit Wirkungsschwerpunkt in Deutschland. Versicherer sprechen hier auch vom „Standardgeschäft“. Spezielle Makler-Wordings wurden nicht untersucht.

Das Rating unterscheidet insgesamt zehn Branchen. Auf diese Weise gibt Franke und Bornberg für jede untersuchte Branche passgenaue Kriterien vor und gewährleistet Vergleichbarkeit der spezifischen Regelungen. „Wir schaffen eine notwendige Transparenz für Vermittler und deren Kunden, denn es geht um existenzgefährdende Risiken. Diese Transparenz ist für den weiteren Ausbau dieses Geschäftsfelds eine wichtige Voraussetzung“, konstatiert Leonard Wolf, Leiter Gewerbeversicherungen bei Franke und Bornberg. Das Research Team Gewerbe habe in den letzten zwei Jahren eine echte Herkulesaufgabe bewältigt, so Wolf.

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