Generali: „Drei Geschäftsfelder – Drei Marken“

Niedrigzins, Run-off, vertriebliche Neuaufstellung: Im Sommer hat die Generali vier Millionen Lebensversicherungsverträge verkauft. Jetzt wird die Dialog im Markt neu aufgestellt. Cash. sprach mit Dr. David Stachon, Vorstand Digitale und Unabhängige Vertriebe bei der Generali Deutschland.

Dr. David Stachon: „In der Partnerschaft mit Viridium ist sichergestellt, dass alle Verpflichtungen gegenüber den Versicherten erfüllt werden.“

Cash.: Die Generali ist im Umbruch und stellt sich neu auf. Was für eine Idee steckt dahinter?

Stachon: Wir haben bisher für gleiche Vertriebswege und Geschäftsmodelle unterschiedliche Ansätze im Haus. Und das verändern wir jetzt.

Wir sind der festen Überzeugung, dass das, was die Geschäftsmodelle in der Assekuranz unterscheidet, vor allen Dingen die Vertriebsansätze sind.

Die Exklusivität tickt im Maklergeschäft anders als der exklusive Vertriebsweg oder das Direktgeschäft. Deshalb richten wir das gesamte Unternehmen auf diese drei Säulen aus.

Cash.: Wie viel Zeit geben Sie sich für den gesamten Prozess?

Stachon: Ein Veränderungsprozess, der auch kulturell stattfinden muss, braucht seine Zeit. Ich glaube aber, wesentlich schneller als wir die letzten anderthalb Jahre angegangen sind, lässt sich solch ein Veränderungsprozess kaum stemmen.

Es geht nicht nur um die Veränderung einer Marke, sondern auch um viele organisatorische, personelle und mitbestimmungspflichtige Fragen beim Übergang des Vertriebs.

Darüber hinaus arbeiten wir an mehreren Standorten. Zudem stemmen wir noch den Verkauf der Generali-Leben. Ich würde sagen, von der Geschwindigkeit her macht uns das keiner so schnell nach.

Seite zwei: Wo führt der Markenumbau hin?

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