Sicherung der Renten hat für Deutsche oberste Priorität

Die Allianz hat in Deutschland, Italien und Frankreich für eine repräsentative Stichprobe 1.000 Menschen zur ihrer Einstellung zu Politik, Wirtschaft und persönlichen Zielen befragt. Das Ergebnis: An oberste Stelle steht für die Menschen die soziale Frage.

Entsprechend der Liste sozialer Probleme stehen die Sicherung der Renten sowie die Verringerung der Unterschiede zwischen Arm und Reich auch ganz oben auf der Liste politischer Prioritäten für Deutschland.

Die Gesellschaft verändert sich zum Schlechteren – 46 Prozent der befragten Deutschen sind dieser Ansicht. Nur 27 Prozent sehen die jüngsten Entwicklungen in einem positiven Licht. In Frankreich (59 Prozent) und Italien (58 Prozent) ist die Unzufriedenheit noch höher.

Doch was sind die drängendsten Probleme, die die heutige Gesellschaft belasten? Die Antworten fallen in allen drei Ländern ähnlich aus: An oberste Stelle steht die soziale Frage. In Deutschland zum Beispiel wird von 71 Prozent der Befragten Ungleichheit als das Hauptproblem genannt, gefolgt vom Pflegesystem (68 Prozent), dem Rentensystem (66 Prozent) und der Armutsbekämpfung (63 Prozent). Auch in Frankreich steht Ungleichheit ganz oben (71 Prozent), in Italien an dritter Stelle (75 Prozent). 

Bemerkenswerte Einigkeit

Entsprechend der Liste sozialer Probleme stehen die Sicherung der Renten (71 Prozent der Befragten) sowie die Verringerung der Unterschiede zwischen Arm und Reich (62 Prozent) auch ganz oben auf der Liste politischer Prioritäten für Deutschland. Eine weitere Hauptpriorität ist die Schaffung bezahlbaren Wohnraums (68 Prozent) – ein Problem, das die deutschen Teilnehmer umtreibt, für Franzosen (54 Prozent) aber schon eine deutliche geringere Rolle spielt und in Italien, dem Land der Haus- und Wohnungsbesitzer, gar keine (8 Prozent).

Aber bei anderen politischen Prioritäten besteht laut Allianz eine bemerkenswerte Einigkeit. Auch in Frankreich beispielsweise stehen Renten an erster Stelle (66 Prozent) sowie Ungleichheit an dritter (60 Prozent). In Italien ist Ungleichheit die Nummer 4 (58 Prozent) und Renten die Nummer 7 (54 Prozent). (kb) 

Foto: Shutterstock

 

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