15. April 2019, 11:47
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Solide Zahlen: Gothaer schafft in Leben den Turnaround

Die Gothaer Versicherung hat auf ihrer Bilanzpressekonferenz solide Zahlen für das Jahr 2018 präsentiert. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 2,1 Prozent auf 4,383 Milliarden Euro. Starker Wachstumstreiber war die Kompositversicherung mit einem Plus von 1,8 Prozent bei den gebuchten Beiträgen auf 2,224 Milliarden Euro.

 

Eichmann -Dr -Karsten Vorstand-Interview2-Kopie in Solide Zahlen: Gothaer schafft in Leben den Turnaround

Dr. Karsten Eichmann meldet den Turnaround bei der Gothaer Leben. Auch sonst ist der Vorstandsvorsitzende des Konzerns zufrieden mit dem Geschäftsergebnis für das Jahr 2018.

 

Auch der Bereich Leben trug mit einem Plus von 3,6 Prozent zum Wachstum bei. Da die Prüfung des Konzernabschlusses noch nicht abgeschlossen ist, sind die Konzernwerte noch vorläufig. Sehr erfreulich sei zudem, dass der Konzern 2018 in einem herausfordernden Umfeld erneut seine Finanzstabilität unter Beweis stellen konnte, sagte Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer, bei der Vorstellung der Zahlen. So habe Standard & Poor’s die guten Rating-Noten mit stabilem Ausblick erneut bestätigt .

Dies, die breite Aufstellung des Konzerns und die gute Profitabilität bildeten laut Eichmann die Basis für den Erfolg. Zudem konnte auch die Kapitalbasis weiter gestärkt werden. Das Konzerneigenkapital lag zum Jahresende bei 1,159 Milliarden Euro (Vorjahreswert 1,036 Milliarden Euro). Die Solvenzquoten auf Gruppenebene sowie bei der Gothaer Lebensversicherung AG und Gothaer Krankenversicherung AG wurden weiter verbessert – die anderen Risikoträger sind stabil.

Historisches Niedrigzinsumfeld

Der Gothaer Konzern hat nach eigenen Angabe trotz historischen Niedrigzinsumfeld insgesamt gute Kapitalanlage-Ergebnisse erzielt. Das Kapitalanlagevolumen lag Ende des Jahres 2018 bei 28,746 Milliarden Euro (nach HGB).

„Der Anteil der Anlagen mit einem Investmentgrade-Rating war mit 96,7 Prozent weiterhin auf hohem Niveau (Vorjahr 95,7 Prozent). Was den Ausblick auf 2019 betrifft, so stehen der weitere Abbau von Credit-Positionen und der Aufbau nicht börsen-notierter Assets bei uns im Fokus. Wir wollen staatlich besicherte Exportkredite im Volumen von bis zu 500 Millionen Euro und besicherte Handelsfinanzierungen von bis zu 500 Millionen Euro kaufen“, so Harald Epple, Finanzvorstand des Gothaer Konzerns, auf der Pressekonferenz.

 

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