„Unsere Geschäftsstrategie geht auf“- Continentale mit ausgezeichneter Bilanz

Dr. Christoph Helmich, Vorstandsvorsitzender der Continentale Gruppe

Die Continentale Versicherungsgruppe hat ihre Bilanzzahlen für 2019 veröffentlicht. Dank eines Zuwachses von 3,8 Prozent überstiegen die Beitragseinnahmen mit 4,02 Milliarden Euro im selbst abgeschlossenen Geschäft zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Marke von vier Milliarden Euro.

Die Continentale Versicherungsgruppe hat ihre Bilanzzahlen für 2019 veröffentlicht. Dank eines Zuwachses von 3,8 Prozent überstiegen die Beitragseinnahmen mit 4,02 Milliarden Euro im selbst abgeschlossenen Geschäft zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Marke von vier Milliarden Euro.

Auch der Kapitalanlagenbestand stieg – um 3,6 Prozent auf 23,58 Milliarden Euro. Daraus erzielte der Continentale Versicherungsverbund ein Kapitalanlageergebnis von 647 Millionen Euro. Insgesamt erwirtschaftete die Unternehmensgruppe mit den Marken Continentale, Europa und Mannheimer 2019 ein Bruttoergebnis von 554 Millionen Euro.

Einen wesentlichen Teil davon sei für die Kunden reserviert worden, teilte der Versicherer mit. So wurden im vergangenen Geschäftsjahr 491 Millionen Euro unter anderem für Beitragsrückerstattungen oder die Beitragsentlastung im Alter zurückgestellt. Überdies wurde das Eigenkapital um 40 Millionen Euro auf 883 Millionen Euro weiter aufgestockt.

Im Geschäftsfeld Krankenversicherung verbuchte der Verbund 2019 ein kräftiges Beitragsplus. Die Beitragseinnahmen der Continentale Krankenversicherung a.G. stiegen insgesamt um 4,1 Prozent auf 1,72 Milliarden Euro.

Dabei erzielte das größte Einzelunternehmen des Verbundes erneut ein starkes Neugeschäft. Per Saldo verzeichnete die Gesellschaft wie viele seit Jahrzehnten im Markt tätige Krankenversicherer, gemessen an den versicherten Personen, dennoch leicht sinkende Bestände. Die Leistungen für die Versicherten nahmen um 3,6 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro zu.

Das Geschäftsfeld Lebensversicherung konnte der Verbund ebenfalls deutlich ausbauen. Hier erhöhten sich die Beitragseinnahmen um fünf Prozent auf 1,22 Milliarden Euro. Zu dieser Steigerung trug maßgeblich die Continentale Lebensversicherung AG bei. Sie weist für 2019 einen Beitragszuwachs um 6,3 Prozent auf 860 Millionen Euro aus.

Entgegen dem Markttrend von 0,6 Prozent stiegen die laufenden Beiträge um 5,1 Prozent. Entsprechend der Unternehmensstrategie, nachhaltiges Wachstum über laufende Beiträge zu generieren, ist der Anteil der Einmalbeiträge an den gesamten Beitragseinnahmen nach Angaben der Continentale mit 12,7 Prozent relativ gering. Zum Vergleich: Im Markt beträgt dieser Anteil 37 Prozent.

Auch bei der Europa Lebensversicherung AG nahmen die Beitragseinnahmen im Jahr 2019zu. Allerdings nur um 1,8 Prozent auf 368 Millionen Euro. Dabei wurde insbesondere das Kerngeschäft Risikolebensversicherung ausgeweitet.

Im Vergleich zu den Segmenten Leben- und Krankenversicherung fiel das Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung schwächer aus. So erreichten die drei Schaden- und Unfallversicherer des Continentale Versicherungsverbundes zusammen einen Anstieg der Beitragseinnahmen von 2,1 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro.

Während die Continentale Sachversicherung AG bei den Beitragseinnahmen ein Plus von 3,1 Prozent auf 525 Millionen Euro und die Mannerheimer ein Plus von 5,4 Prozent verzeichneten, lieferte der Direktversicherer Europa relativ schwache Zahlen ab: Eine Minus 6,7 Prozent und Beitragseinnahmen von 180 Millionen Euro. Die Combined Ratio, die Brutto-Schaden-Kosten-Quote nach Abwicklung, liegt mit 93,3 Prozent auf einem wettbewerbsfähigen Niveau.

Angesichts der guten Zahlen zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Helmich äußerst zufrieden: „Unsere Geschäftsstrategie geht nach wie vor auf. 2019 sind wir in allen Sparten gewachsen – und dies wieder begleitet von einer sehr erfreulichen Ertragsentwicklung.“ (dr)

Foto: Die Continentale

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