Ergo schnürt Hilfspaket

Foto: picture alliance/Eibner/Joerg Niebergall
Flutkatastrophe im Ahrtal, Bad Neuenahr,

Tief "Bernd" hat vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen durch Starkregen und Überflutungen verheerende Schäden verursacht. Die Ergo hat für betroffene Kunden und Mitarbeiter im Katastrophengebiet ein umfassendes Maßnahmenpaket aufgestellt.

Die Ergo hat für die Betroffenen in den Katastrophengebieten ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt. Die Maßnahmen reichen von Soforthilfen für gegen Elementarschäden versicherte Kunden über Services bis hin zu psychologischer Unterstützung. Zudem spendet der Versicherer unter anderem für den Verein „ergo: wir helfen e.V.“, um regionale Hilfsprojekte zu unterstützen. In diesem Rahmen hat der Versicherer bereits am 17. Juli erste Zahlungen geleistet.

Unterstützungen für Kunden

Man habe bis heute bereits knapp 200 schwer betroffenen Kunden eine Soforthilfe in Form von Vorschusszahlungen zukommen lassen. Damit können erste finanzielle Lücken für notwendige Anschaffungen geschlossen werden, so der Versicherer.

Zudem habe man die Vertriebspartner autorisiert, nun auch bei Überschwemmung bis zu 5.000 Euro direkt beim Kunden freigeben zu können, wenn der Versicherungsschutz besteht. Darüber hinaus bietet der Versicherer betroffenen Kunden und Vertriebspartnern psychologische Seelsorge an.

Bei Kfz-Totalschäden lässt der Versicherer die Autos beim Kunden abgeholen und den Wiederbeschaffungswert bestimmt. Die Schadensumme werde dem Kunden gutgeschrieben, teilte der Versicherer weiter mit. Zudem gebe es einen Zugriff auf das Handwerker-Netz der Ergo, um eine schnelle Trocknung und Reparatur der Schäden sicherzustellen.

Spenden für regionale Hilfsprojekte

Im Rahmen einer Soforthilfeaktion hat Ergo und anderem dem Verein „ergo: wir helfen e.V.“ eine Spende zukommen lassen und auch Mitarbeiter zu Spenden an den Verein aufgerufen. Diese werden zweckgebunden an förderungswürdige Projekte verteilt. Mitarbeiter und Vertriebspartner können hier Vorschläge für entsprechende Hilfsprojekte in den betroffenen Regionen einreichen.

Mathias Scheuber, Ergo

„Der Schadenservice, die Sachverständigen, die Schaden-Regulierer und auch die Vertriebspartner versuchen aktuell alles, um Kunden schnell und unkompliziert zu helfen. Viele hören dabei erschütternde Geschichten, die vom völligen Verlust von Hab und Gut bis hin zur Trauer um geliebte Menschen reichen. Wir als Versicherer werden hier selbstverständlich unseren Beitrag zur Minimierung der materiellen Folgen leisten, aber die Aufgabe für die Gesellschaft ist weitaus größer“, so Mathias Scheuber, Mitglied des Vorstands der Ergo Deutschland AG und verantwortlich für die Schaden- und Unfallversicherung sowie Leiter des Krisenstabs bei Ergo zur Bewältigung der Unwetterfolgen. „Mehr denn je zählt nun jede einzelne Maßnahme und jedes Hilfsangebot.“

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