22. Dezember 2015, 16:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzberater sollen Anleger um 50 Millionen Euro gebracht haben

Fünf ehemalige Manager einer Finanzberatungsgesellschaft sollen gemeinsam rund 25.000 Anleger um mehr als 50 Millionen Euro geprellt haben.

Finanzberater sollen Anleger um 50 Mio. Euro gebracht haben

Seit Dienstag stehen die Finanzberater unter anderem wegen Untreue und Betrugs vor dem Landgericht Würzburg.

Seit Dienstag stehen die Finanzberater deshalb unter anderem wegen Untreue und Betrugs vor dem Landgericht Würzburg. Am ersten Prozesstag wurde zunächst die mehr als 60 Seiten lange Anklageschrift verlesen. Die Angeklagten äußerten sich deshalb bislang vor Gericht noch nicht zu den Vorwürfen.

Die Manager der Frankonia-Gruppe waren nach einer groß angelegten Razzia vor etwa einem Jahr festgenommen worden. Dabei haben rund 170 Beamte zeitgleich fast 30 Objekte in Bayern und Hessen durchsucht.

Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2013

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt bereits seit 2013 gegen die fünf Männer wegen des Verdachts des Betrugs, der Untreue und der Geldwäsche.

Die Männer sollen seit Ende der 90er-Jahre Geld von Anlegern, die stille Beteiligungen an Unternehmen aus dem Raum Würzburg erworben haben, zwischen anderen Gesellschaften hin und her geschoben haben. Letztlich soll zumindest ein Teil des Geldes in den Taschen der nun Angeklagten gelandet sein.

Das Verfahren gilt als Mammutprozess: Allein 13 Verteidiger und drei Staatsanwälte sind vertreten. Das Landgericht hat mehr als 30 Verhandlungstage bis Ende Mai 2016 angesetzt. Auch wegen des verwickelten Firmengeflechts und der Vielzahl der Beweise sei es ein Großverfahren, sagte ein Gerichtssprecher.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Pflegezusatzpolicen: Die Verkaufsratschläge der Versicherer

Schaut man auf den Absatz von Pflegezusatzpolicen, scheinen viele Menschen das Pflegerisiko auszublenden. Für Vermittler stellt sich die Frage, wie sie diese Hemmungen aufbrechen können, zumal Pflegepolicen das Versicherungsprodukt zur langfristigen Kundenbindung sind.

mehr ...

Immobilien

BGH: Bausparkassen dürfen gut verzinste Altverträge kündigen

Bausparer haben keine Chance, sich gegen die Kündigung eines alten Bausparvertrags mit hohen Zinsen zu wehren. Einen solchen Vertrag über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage laufen zu lassen, widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe.

mehr ...

Investmentfonds

Blackrock kooperiert mit Fintech

Der Vermögensverwalter Blackrock und das Fintech Youvestor kooperieren und offerieren Versicherungsmaklern, Vermittlern und Beratern über den digitalen Kanal Strategiefondslösungen an. Diese fungieren dann als Tippgeber für ihre eigenen Kunden.

mehr ...

Berater

Plansecur launcht neuen Markenauftritt

Der Kasseler Finanzdienstleister Plansecur hat einen neuen Markenauftritt, der die Werte des Unternehmens sichtbarer als bisher kommunizieren soll. Das neue Erscheinungsbild ist ein Ergebnis der “Strategie 2025”, mit der Plansecur seine künftige Ausrichtung festgelegt hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity weiter auf Einkaufstour

Die Publity AG aus Leipzig hat das etwa 47.000 Quadratmeter große Multi-Tenant-Objekt „Union Center“ im Zentrum Saarbrückens erworben – schon die vierte Transaktion innerhalb von nur drei Wochen.

mehr ...

Recht

OVG Saarlouis: “Landesrechtlicher Begriff der Berufsunfähigkeit”

Ein im Saarland tätiger Rechtsanwalt klagte gegen sein Versorgungswerk, da dieses eine Satzungsänderung zur Voraussetzung von Berufsunfähigkeit vorgenommen hatte, die er als zu willkürlich empfand.

mehr ...