14. Oktober 2010, 10:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Westminster kauft 40-Millionen-Ostimmobilien-Paket

Vergangenen Freitag hat die  familiengeführte Unternehmensgruppe Westminster Immobilien ein Immobilienpaket in Höhe von 40 Millionen Euro erworben. Die Anlagen befinden sich an den Standorten Halle, Leipzig, Weißenfels sowie Bernau und Frankfurt/Oder.

H User-monopoly-shutt 46144018-127x150 in Westminster kauft 40-Millionen-Ostimmobilien-PaketDamit haben die Brandenburger das bislang größte Immobilienpaket ihrer Geschichte erworben. Der Deal zählt zu den größten, die in diesem Jahr in den neuen Bundesländern vollzogen wurden. Den Hauptanteil im Gesamtpaket bilden Objekte aus der Auflösung eines internationalen Fonds. Allein 560 sanierte Wohnungen in Halle stammen aus dieser Quelle.

Westminster Immobilien hat dabei im Rahmen des Paketpreises eigenen Angaben zufolge von der günstigen Situation am Markt profitiert: “Vor zwei Jahren hatte der Fonds mehr als doppelt soviel für die Wohnungen bezahlt. Die Erwerbungen liegen weit unter dem Verkehrswert”, erklärt Westminster-Inhaber Marian Ziburske.

Sämtliche Immobilien sollen langfristig im Bestand gehalten werden. Mit dieser Strategie will sich der Brandenburger Unternehmer von Hedgefonds abgrenzen. Stattdessen setzt Westminster auf hohe Standards in den Objekten und eine persönliche Betreuung der Mieter vor Ort. “Wir werden in Halle eine neue Niederlassung eröffnen, um den Mietern in der Region den Top-Service zu bieten, den wir in allen unseren Immobilien als Maßstab erheben.”

Westminster Immobilien agiert seit 2008 am Markt. Betrug die Bilanzsumme zum Start noch eine Millionen Euro, konnte sie in 2009 bereits verzehnfacht werden. Für 2010 peilt Ziburske erneut eine Verzehnfachung der Bilanzsumme. “Es wäre natürlich schön, wenn es so weiter gehen würde. Wir werden weiterhin hier in der Region und in den neuen Bundesländern adäquaten Wohnraum schaffen. In Toplagen, wie auch an vermeintlich schwierigen Standorten. Was nicht saniert ist, wird unter Berücksichtigung der Bausubstanz wieder schön gemacht. Denn unsere Mieter sollen sich wohl fühlen. Dies ist langfristig wichtiger als hübsche Bilanzsummen. Deswegen planen wir mit unseren Objekten immer langfristig”, ergänzt Ziburske. (te)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Erster im Markt: Gothaer bündelt bAV- und bKV-Verwaltung in einem Portal

Um den Verwaltungsaufwand für die betriebliche Vorsorge und Absicherung für Arbeitgeber deutlich zu vereinfachen, bündelt die Gothaer als erster Versicherer die bAV und bKV-Verwaltung für Arbeitgeber in einem gemeinsamen Portal.

mehr ...

Immobilien

Isaria verkauft zwei Wohnanlagen in München an DWS-Spezialfonds

Die Münchner Isaria hat insgesamt 219 Wohnungen für 119,2 Millionen Euro an den Vermögensverwalter DWS für einen institutionellen Spezialfonds veräußert. Das Projekt wird die mittlerweile zur Deutschen Wohnen gehörende Isaria München Projektentwicklungs GmbH im Auftrag der Isaria Wohnbau AG schlüsselfertig erstellen.

mehr ...

Investmentfonds

Wie sich ein harter Brexit auf Lagerhaltung und Warenwege auswirkt

Sofern die bestehenden Differenzen bis zum Jahresende nicht doch noch überwunden oder in letzter Sekunde eine Verlängerung der Übergangsphase beschlossen wird, gilt Großbritannien ab dem 1. Januar 2021 als Drittland ohne Abkommen. Gastbeitrag von Katja Conradt und Jan Eberhardt, Rödl & Partner

mehr ...

Berater

Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...