Anzeige
Anzeige
23. September 2015, 08:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mieten und Immobilienpreise steigen langsamer

Kaum Entspannung auf dem deutschen Immobilienmarkt: Zwar belegen zwei neue Studien, dass Mieten und Wohnungspreise aktuell und in den kommenden Jahren nicht mehr ganz so schnell steigen wie zuletzt. Dennoch wird Wohnen im Schnitt immer teurer, wie aus dem jüngsten Wohn-Preisspiegel des Maklerverbands IVD hervorgeht.

Altbauten-berlin-shutt 231336892 in Mieten und Immobilienpreise steigen langsamer

Wohnen wird vor allem in deutschen Großstädten immer teurer.

Danach sind die Mieten für Wohnungen mit mittlerem Wohnwert im bundesweiten Schnitt innerhalb eines Jahres um 2,9 Prozent gestiegen. Das lag deutlich über der allgemeinen Teuerung, die das Statistische Bundesamt mit 0,9 Prozent für das Jahr 2014 benennt.

Keine vorgezogenen Mieterhöhungen

In deutschen Großstädten habe die durchschnittliche Netto-Kaltmiete 7,80 Euro betragen, wobei Berlin ziemlich genau im Schnitt, München an der Spitze und Duisburg am unteren Rand gelegen hätten, berichtete der IVD am Dienstag weiter. Die Mietpreisbremse habe nicht zu den befürchteten vorgezogenen Mieterhöhungen geführt.

Die Preise für Eigentumswohnungen haben der Analyse zufolge weiter angezogen, aber wie bei den Mieten nicht mehr so schnell wie im Vergleichszeitraum. In den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern stiegen die Preise für Bestandswohnungen mittlerer Qualität um 6,7 Prozent nach 9,1 Prozent im Jahr zuvor, so der Verband auf der Grundlage von Marktzahlen aus dem zweiten und dritten Quartal 2015.

Am Preisanstieg vor allem in den Großstädten werde sich so schnell nichts ändern. IVD-Präsident Jürgen Michael Schick erklärte: “Generell behält die Faustregel Gültigkeit: Je größer die Stadt, desto höher der Preiszuwachs. Die deutschen Großstädte erfahren seit Jahren einen kontinuierlich starken Zuzug. Gleichzeitig ist Wohnraum knapp und die Politik setzt immer neue Fehlanreize, die Neubau verhindern.”

Seite zwei: Wenig Leerstand

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Studie: Keine spürbaren Entlastungen durch PSG I

Nur ein Viertel der Pflegenden in Deutschland stellen seit dem Inkrafttreten des ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG I) eine Verbesserung der eigenen Situation fest. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Continentale Krankenversicherung hervor.

mehr ...

Immobilien

Berliner Mieten-Urteil: Mietpreisbremse wirkt

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) betonte am Freitag, dass das Vorgehen gehen zu hohe Mieten erfolgreich ist. Das Amtsgericht Lichtenberg hatte am Mittwoch drei Mietern Recht gegeben, die zu viel gezahlte Miete zurückverlangt haben.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank im Abwärtsstrudel

Die Verunsicherung über die Stabilität der Deutschen Bank sitzt tief – trotz aller Bemühungen der Frankfurter, wieder Ruhe einkehren zu lassen. Und langsam werden auch andere Geldhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Die Finanzmärkte sind hochnervös.

mehr ...

Berater

Baukredite: Digitale Förderzusage bei der L-Bank

Gemeinsam mit der  DZ Bank und Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) startet die L-Bank die digitale Förderzusage für ihre Wohnungsbaukredite.

mehr ...

Sachwertanlagen

Buss Capital veröffentlicht Leistungsbilanz 2015

Der Asset Manager Buss Capital hat seine Leistungsbilanz für das Geschäftsjahr 2015 veröffentlicht. Im Schnitt zahlten die zehn laufenden geschlossenen Fonds demnach 6,4 Prozent der Einlagen an die Anleger aus.

mehr ...

Recht

34i GewO: Der Countdown läuft

In einem knappen halben Jahr müssen Baufinanzierungsberater den Sachkundenachweis für Paragraf 34i GewO haben. Neben einigen Herausforderungen bietet sich die Chance, die Professionalisierung der Branche voranzutreiben. Gastbeitrag von Jörg Haffner, Qualitypool

mehr ...