Anzeige
Anzeige
25. August 2014, 11:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Axa IM: Risikofreude nimmt zu

Anfang August haben Anleger die Aktien- und Anleihemärkte gemieden. Doch diese Phase sei bereits wieder vorbei, sagt Chris Iggo, Chefinvestor für den Anleihebereich bei Axa Investment Managers.

Axa IM

Chris Iggo, Axa IM

Die Entwicklung der Kapitalmärkte werde weiterhin von den Notenbanken in den USA und England dominiert: „Die Aussichten für die globalen Anleiherenditen hängen maßgeblich davon ab, wie lange die Zentralbanker in den USA und in England ihr Pokerface wahren und die Zinsen weiter niedrig halten“, so der CIO Fixed Income bei der französischen Fondsgesellschaft.

Korrekturen wenig überraschend

„Diese Marktkorrektur kam aber nicht überraschend. Die Bewertungen bei High-Yield-Produkten und bei Anleihen waren überzogen, hinzu kamen geopolitische Risiken, ein eher schwaches globales Wachstum und die im Sommer üblicherweise geringen Handelsvolumina“, erklärt Iggo. Dies hätte dazu geführt, dass die Spreads bei Unternehmensanleihen gestiegen und bei Aktien enger geworden seien.

“Insgesamt habe die Periode der Risikoscheu aber nicht lange gehalten. Die Spreads bei hochverzinsten Produkten sind wieder auf dem hohen Niveau von Mai, Anleger sind nun wieder auf der Suche nach attraktiven Renditen“, so der Axa-IM-Experte.

Steigende Anleiherendite ante portas

Wie sich die globalen Anleiherenditen in diesem Jahr entwickeln, hängt seiner Ansicht nach maßgeblich von den Entscheidungen der Fed und der Bank of England ab. Nachdem die Arbeitsmärkte in den USA und in England wieder angezogen haben, sei in beiden Ländern allmählich wieder eine straffere Geldpolitik zu erwarten: „Erste Notenbanker haben sich in den letzten Komiteesitzungen bereits dafür ausgesprochen, die Zinsen zu erhöhen. Wenn nun weitere Mitglieder zustimmen, werden die Anleiherenditen wieder steigen.”

Iggos Renditeprognosen bis zum Jahresende: “Für zehnjährige Bundesanleihen rechnen wir bis Ende des Jahres mit einer Rendite von einem Prozent, bei japanischen Titeln mit 0,5 Prozent und bei US-Treasuries mit 2,4 Prozent.” Aber: „Es gibt keine Garantie dafür, dass die Renditen linear steigen. Die geopolitischen Risiken in der Ukraine und Russland, die Anleger in den letzten Wochen vorsichtig agieren ließen, sind noch nicht ausgestanden. Es herrscht keine Bullenstimmung an den Märkten“, so Iggo. (mr)

Foto: Axa IM

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...