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10. Juni 2011, 16:19
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PKV-Zusatzpolicen: Krankenkassen werden wichtiger

Gesetzliche Krankenkassen gewinnen beim Abschluss privater Krankenzusatzversicherung als Ansprechpartner und Informationsquelle an Bedeutung. Doch obwohl Kooperationsangebote mit privaten Versicherern in den vergangenen Jahren zunehmend ein Faktor beim Kassenwechsel waren, gibt es noch großen Informationsbedarf.

Sparschwein-Krankenkasse-127x150 in PKV-Zusatzpolicen: Krankenkassen werden wichtigerSo lautet zumindest das Ergebnis der Studie “Abschlusspotenzial für Krankenzusatzversicherungen 2011” des Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov Psychonomics, derzufolge nur jeder Fünfte von 1.032 Abschlussbereiten um das Angebot seiner Kasse weiß.

Der Umfrage zufolge stieg der Anteil der generell abschlussbereiten Befragten, die es vorziehen würden, eine private Krankenzusatzversicherung über die eigene Krankenkasse abzuschließen, in den vergangenen zwei Jahren deutlich an. Ihr Anteil kletterte von 55 auf inzwischen 70 Prozent.

Makler gerieten bezüglich der Vertriebswegeakzeptanz dagegen etwas ins Hintertreffen, Versicherungsvermittler konnten ihre Positionierung halten. “Den Krankenkassen gelingt es immer besser, sich als ganzheitliche Gesundheitsberater zu positionieren: Gesetzlich Krankenversicherte sehen ihre Krankenkasse als Beratungspunkt nicht nur zu Gesundheitsfragen, sondern auch zu Fragen der zusätzlichen privaten Absicherung”, erklärt Studienleiterin Melanie Harz.

Die Daten belegen darüber hinaus, dass die Bereitschaft ansteigt, der derzeitigen Kasse aufgrund attraktiverer Kooperationsangebote anderer Kassen den Rücken zu kehren. Inzwischen benennt jeder dritte Abschlussbereite dies als möglichen Wechselimpuls. Unter denjenigen, die einen Abschluss innerhalb der nächsten drei Monate planen, sind es sogar mehr als die Hälfte.

Die tatsächliche Kenntnis über die Kooperationspartner der jeweiligen Kasse fällt allerdings mager aus – wie bereits 2009. Lediglich 21 Prozent der generell abschlussbereiten Befragten wissen, mit welchem privaten Versicherer die eigene Kasse kooperiert. “Ein Co-Branding mit einer etablierten Marke für private Zusatzabsicherung ist wirksamer, als die Platzierung einer unbekannten Eigenmarke”, erläutert Studienleiterin Harz.

Foto: Shutterstock

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