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31. Juli 2012, 11:08
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ADAC steigt ins Privathaftpflicht-Geschäft ein

Der Automobilclub ADAC erweitert sein Versicherungssortiment zum 1. August um eine Privathaftpflichtpolice. Die beiden Tarif-Varianten „Basis“ und „Exklusiv“ sollen Forderungen Dritter absichern, die Personen-, Sach-, oder Vermögensschäden erleiden, teilt der ADAC mit.

Privathaftpflichtversicherung vom AutomobilclubDie Police steht ausschließlich ADAC-Mitgliedern zur Verfügung. Die Basis-Vertrag sieht eine Deckungssumme von bis zu fünf Millionen Euro vor, in der Exklusiv-Ausführung sind es bis zu zehn Millionen Euro – jeweils pro Versicherungsfall.

In beiden Varianten ist der Gebrauch von Elektrofahrrädern (Pedelecs) bis 25 km/h, ob mit oder ohne Anfahrhilfe, versichert. Als Grund für den Einschluss gab der ADAC an, dass noch immer nicht eindeutig geregelt sei, ob und unter welchen Voraussetzungen Pedelecs als Fahrrad gelten. Damit bleibe unklar, ob Unfallfolgen von der privaten Haftpflichtversicherung erfasst sind, teilen die Münchner mit.

Darüber hinaus deckt die Police Schäden durch die Benutzung weiterer nicht zulassungs- und versicherungspflichtiger Kraftfahrzeuge, wie Golfcaddies, Kranken- und Elektrofahrstühle, motorgetriebene Kinderfahrzeuge oder Rasenmäher, heißt es.

Die Exklusiv-Variante beinhaltet zudem eine Forderungsausfalldeckung, die greifen soll, wenn der Versicherte von einem Dritten geschädigt wird, dieser aber nicht dafür aufkommen kann. (lk)

Foto: Shutterstock

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6 Kommentare

  1. Es geht halt mal wieder nur ums Geld.
    Keiner kriegt genug. Ich empfehle dem ADAC Fanclub doch einfach mal zu hiterfrageen wer denn der ADAC eigentlich ist. Vielleicht frägt er mal rein zufällig den anständigen Menschen der Ihn abschleppt zu welchen Kondititonen er das gnädigerweise machen darf. Wir wünschen den Kunden die jetzt auch noch eine private Haftpflicht, (was ja so übermässig viel mit Auto zu tun hat) viel Spaß.
    Da kann ich es ja auch gleich beim Döner (sorry oder war es ein Kaffeeröster) abschliessen

    Kommentar von Frank E. Loeser — 4. August 2012 @ 00:49

  2. Ebenso wie die Banken sollte auch der ADAC “bei seinen Leisten” bleiben.
    Wie so mancher Vorposter schon sagte: Nur unabhängige Versicherungsmakler können wirklich eine Beratung bieten die dem Kunden nutzt. Auf Aussagen der Banken und des ADAC vertrauen möglicherweise die Mitglieder und können nicht überschauen was sie wirklich da kaufen.
    Wer sich unabhängig umschauen will such nach “versicherungshimmel.de” und macht das dort.

    Kommentar von Carsten Link — 1. August 2012 @ 21:33

  3. Wir sind ebenso dieser Meinung , schauen sie sich doch bloß mal die Fehlberatungen der Banken an in Sachen Riester, Hunderttausende Verträge wurden von Bankberatern abgeschlossen, die “mußten ” Stückzahl bringen. Die Kunden die wenig verdienen haben später gar nichts davon da ihre Rente durch den Staat aufgebessert wird und die Riester rente damit aufgerechnet wird. Schuster bleib bei deinen Leisten . Wir verkaufen auch keinen ADAC Schutzbrie usw. ……

    Kommentar von Rudi Dahm — 1. August 2012 @ 18:14

  4. Ich kann mich hier nur Andre Perko anschließen.Ein Leihe ist gar nicht in der Lage das Produkt zu verkaufen und das sind nun mal die leute vom ADAC.Gerade der Kunde braucht eine fachmännische Beratung.Zuviel wird über diese Vertriebswege und dem Internet verkauft.Man br nicht zu wundern wenn die Leute schlecht abgesichert sind und das nicht nur im Bereich der Privathaftpflichtversicherung.Nur ein unabhäniger Versicherungsmakler ist in der Lage dem Kunden das optimale Produkt zu verkaufen.Der ADAC sollte sich doch lieber dem zuwenden von was er auch was versteht und wofür er einstmals auch gegründet wurde.

    Kommentar von Dirk Graeber — 1. August 2012 @ 13:20

  5. Sie sprechen damit ein Problem an, wie es beispielsweise auch beim Direktabschluss über ein Internetvergleichsportal auftreten kann. Der ADAC stellt seinen Kunden insgesamt fünf Dokumente zur Verfügung (Produktinformationsblatt & Pflichtinformationen, Versicherungsbedingungen, Belehrungen nach § 19 Abs. 5 VVG, Datenschutzmerkblatt, Widerrufsbelehrung). Ob all diese Informationen tatsächlich gelesen werden, steht sicherlich auf einem anderen Blatt.

    Kommentar von Lorenz Klein — 31. Juli 2012 @ 17:23

  6. Versicherungen sollten generell über unabhängige Versicherungsmaker bezogen werden. Beratungsleistung und Haftung für den Rat/Empfehlung sind hier gewährleistet, ebenso wie ein passgenaues Angebot. Können ADAC Kunden die Inhalte und den Preis-/Leistung wirlich bewerten? Wer haftet für die Deckungslücken?

    Kommentar von André Perko — 31. Juli 2012 @ 12:23

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