5. April 2012, 17:30

Wachstumsmarkt betriebliche Krankenversicherung

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) hat sich in den Unternehmen etabliert, für die betriebliche Krankenversicherung (bKV) gilt dies noch nicht: Jetzt haben die Allianz und die Württembergische entsprechende bKV-Initiativen gestartet. Die SDK will in der zweiten Jahreshälfte folgen.

betriebliche Krankenversicherung

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben Probleme, qualifiziertes Fachpersonal zu finden und langfristig an sich zu binden. Arbeitgeber, die sich aktiv für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter einsetzen, verbessern ihre Chancen im Poker um die klügsten Köpfe – so lautet zumindest die These von Versicherern, die spezielle Krankenversicherungslösungen für Betriebe anbieten.

Zu der noch kleinen Schar der Anbieter gehört jetzt auch die Allianz Privaten Krankenversicherung (APKV) aus München. Bei ihr können Unternehmen ab sofort betriebliche Krankenzusatzversicherungen abschließen. APKV-Vorstand Christian Molt hat große Erwartungen an die neuen bkV-Produkte: „Wir sehen die betriebliche Krankenversicherung als ein Wachstumsfeld und wollen uns in diesem neuen Geschäftssegment als einer der führenden Anbieter positionieren.“

Molt betont, dass sich die Versicherung sowohl für Angestellte als auch Unternehmen lohne: Während die Mitarbeiter Versorgungslücken über einen sofort geltenden Versicherungsschutz schließen, profitieren Arbeitgeber von motivierten Angestellten und weniger Arbeitsausfällen aufgrund von Krankheit, wirbt der APKV-Vorstand. Die Württembergische Krankenversicherung, die ebenfalls in den bKV-Markt eingetreten ist, nennt einen weiteren Grund, der für einen Abschluss spricht. So weist das Stuttgarter Unternehmen darauf hin, dass ein monatlicher Beitrag von bis zu 44 Euro als steuer- und sozialversicherungsfreie Sachzuwendung geltend gemacht werden könne.

Sieben Tarifbausteine bei der Allianz

Bei der Allianz stehen Arbeitgebern sieben kombinierbare Tarifbausteine zur Auswahl, die die Versorgung gesetzlich krankenversicherter Angestellter ergänzen soll: Ein Vorsorgebaustein erstattet die Kosten von Vorsorgeuntersuchungen, ebenso gibt es Module für Zahnersatz, Zahnvorsorge und -behandlung oder Krankentagegeld. Außerdem stehen Versicherungsbausteine zur Verfügung, die für Behandlungen beim Heilpraktiker oder für Sehhilfen aufkommen sollen sowie eine Reisekrankenversicherung, berichtet die APKV.

Seite 2: Allianz verzichtet auf Gesundheitsprüfung, Württembergische knüpft dies an Bedingungen

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3 Kommentare

  1. Hey Karl, jag tror inte att du ökar på risken att dina barn blir mobbade genom att publicera fina minnen på en blogg, du kan inte orsaka eller skydda ditt barn från mobbning på det viset, hur välvilligt du så klart än menar.
    sammy dress http://www.sammydress.cc

    Kommentar von sammy dress — 31. Januar 2015 @ 08:35

  2. Jaja…die Einsteigertarife waren an allem schuld :) Es war doch schon vor Jahren abzusehen, dass das Prinzip Leute billig in die PKV zu locken, damit sie später bessere Tarife wählen, einfach nicht funktionieren kann. Ich kenne selbst einige “Selbstständige”, die ohne zu überlegen sofort in die PKV gegangen sind, weils da “nur” 120 Euro gekostet hat….Die Marktbereinigung tut der Branche gut aber ich bezweifle, ob die Vollversicherungen auf Dauer noch tragbar sind…das Geschäft liegt ganz klar in den Zusatzpolicen.

    Kommentar von Hr. Meier — 31. Januar 2015 @ 03:03

  3. Da dreht sich bei mir der Magen um, wenn ich das lese “Herr Franken von der DVAG”…die Fehlverhalte und Exzesse einzelener Marktteilnehmer”..bitte an der Stelle mal Selbstkritik üben…vielen Dank.
    Was dieser Artikel verschweigt.. die Generation “Y”, wünscht sich Sicherheit und eine finanzielle Basis nach dem Studium…das bietet eine selbständige Tätigkeit nicht. Nach dem Studium fängt man in der Regel bei “null”auf dem Konto an zu arbeiten. Und woher also das erste Geld verdienen? Richtig VERKAUFEN!!! Ein Null auf dem Konto zwingt zum Verkaufen, “Beratung” wird da Nebensache, und das hilft der Branche leider nicht, ihr Image zu verbessern… wenn man nur das kurzfristige Wachstum im Blick hat, blockiert das beim Umdenken.

    Kommentar von Tom Bein — 30. Januar 2015 @ 15:17

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