Anzeige
Anzeige
15. Februar 2016, 16:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Facharzt-Terminvermittlung: Kassenärzte kritisieren schleppende Nachfrage

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat erneut die Notwendigkeit der Terminvergabestellen für Kassenpatienten in Zweifel gezogen. 1000 Vermittlungen in der Woche seien eine “verschwindend geringe Zahl” angesichts von 580 Millionen ambulanten Behandlungsfällen im Jahr.

Facharzt-Terminvermittlung: Kassenärzte kritisieren schleppende Nachfrage

Die Pflicht zur schnelleren Vermittlung eines Termins gilt nicht bei Routineuntersuchungen und Bagatellerkrankungen.

In den ersten drei Wochen hätten lediglich 3000 gesetzlich Versicherte das Angebot wahrgenommen, sich von den Terminservicestellen der regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen einen Termin beim Facharzt vermitteln zu lassen, sagte KBV-Chef Andreas Gassen am Montag in Berlin.

Möglichkeit der freien Arztwahl entfällt bei Inanspruchnahme der Terminvermittlung

Seit 25. Januar können sich gesetzlich Versicherte von einer der 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen innerhalb von vier Wochen einen Termin beschaffen lassen, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Der Kassen-Patient braucht allerdings eine ärztliche Überweisung mit einer Codenummer.

Die Pflicht zur schnelleren Vermittlung eines Termins gilt nicht bei Routineuntersuchungen und Bagatellerkrankungen. Bei einem Augen- oder Frauenarzt kann der Service ohne Überweisung in Anspruch genommen werden. Mit der Unterstützung durch die Terminservicestellen gibt der Patient die Möglichkeit der freien Arztwahl auf. Falls der Terminservice keinen Facharzttermin innerhalb der Vierwochen-Frist ausweisen kann, können Patienten die Ambulanz eines Krankenhauses aufsuchen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Kreise: Chinesischer Versicherer Anbang will an die Börse

Der chinesische Versicherungsriese Anbang liebäugelt Kreisen zufolge mit einem Börsengang für einen Teil seiner Geschäfte. Möglich sei ein IPO der heimischen Lebensversicherungssparte sowie einiger Überseetöchter berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

mehr ...

Immobilien

Die Top-20 teuersten Städte für Unternehmen

Wo müssen Unternehmen am meisten für die Unterbringung ihrer Mitarbeiter zahlen? Die Antwort gibt der Savills Live-Work-Index, der die Kosten für Wohn- und Büroraum pro Kopf in den Weltmetropolen aufzählt.

mehr ...

Investmentfonds

Marc-Oliver Scharwath wird Geschäftsführer bei UI in Luxemburg

Marc-Oliver Schwarwath, der bisher die Abteilung Recht/ Fonds-Setup bei Universal Investment geleitet hat, wird künftig zusätzlich die lokale Präsenz der Firma in Luxemburg ausbauen.

mehr ...

Berater

Deutsche Makler Akademie kooperiert mit Resultate Institut

Die Deutsche Makler Akademie (DMA) hat eine Kooperation mit dem Münchener Resultate Institut für Unternehmensanalysen und Bewertungsverfahren vereinbart. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Seminare zur strategischen und operativen Nachfolgeplanung anbieten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity: Vertragsverlängerung in Eschborn

Der Asset Manager Publity konnte den Mietvertrag mit der Deutschen Bahn für eine Immobilie in der Alfred-Herrhausen-Allee in Eschborn bei Frankfurt am Main um vier Jahre und zwei Monate verlängern.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...