BU-Beitragssteigerungen: Abwarten kann teuer werden

Dass ausgerechnet junge BU-Kunden künftig stärker zur Kasse gebeten werden sollen, mutet besonders ungerecht an. Schließlich haben Versicherungswirtschaft und Verbraucherschützer in seltener Eintracht immer wieder betont, dass sich jeder Arbeitnehmer bereits frühzeitig um den Schutz gegen Berufsunfähigkeit kümmern sollte.

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Trotzdem gilt: Je früher desto besser

Ein guter Zeitpunkt sei der Beginn einer Ausbildung oder des Studiums, erklärt das Verbrauchermagazin „Finanztest“, „denn junge Menschen haben besonders gute Voraussetzungen, um günstige Policen und beste Bedingungen für den Schutz zu erhalten.“

So würden Krankheiten mit zunehmendem Alter zu einem höheren Beitrag führen oder bestimmte Beschwerden vom Schutz ausgenommen, schreibt „Finanztest“. Grundsätzlich hat die Annahme der Verbraucherschützer auch weiterhin Bestand, gleichwohl dürfte so mancher Neukunde die satte Prämienerhöhung als Bestrafung für eine frühzeitige BU-Vorsorge missverstehen.

Absenkung des Garantiezinses als Hauptgrund

Die Beitragssteigerungen, die MLP für BU-Neuverträge prognostiziert hat, gehen nach eigenen Angaben einzig und allein auf die bevorstehende Absenkung des Garantiezinses in der Lebensversicherung zurück.

Seite drei: Erhöhtes BU-Jahresendgeschäft

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