Zuletzt hatte ich bei Gold ein Verkaufssignal bei 5.400 US-Dollar ausgegeben, nachdem sich ein doppeltes Top ausgebildet hatte mit dem Ziel bei 4.200 US-Dollar in den nächsten Wochen und Monaten. Antizyklisch hatten wir eine Verkaufschance mit der Ausbildung eines tieferen Hochs erkannt und folgend prozyklisch Gold verkauft.
Durch den Krieg beschleunigte sich der Short-Trade dann deutlich und das Ziel wurde schneller als erwartet erreicht, worauf wir am Preisziel bei 4.200 US-Dollar unsere Gewinne mitnahmen.
In der Folge rechneten wir mit unseren Premium-Abonnenten mit einer Gegenbewegung in Richtung 4.700 bis 4.800 US-Dollar. Diese trat ein und wurde mit dem Waffenstillstand sogar ein zweites Mal angelaufen. Damit hat die erwartete Zwischenerholung grundsätzlich ihr Ende gefunden. Wir haben unsere Gewinne aus dem zwischenzeitlichen Long-Trade vollständig mitgenommen.
Charttechnisch hat der Goldpreis einen Pullback an den ehemaligen kurzfristigen Abwärtstrend vollzogen, nachdem zuvor der mittelfristige Aufwärtstrend getestet worden war. Der übergeordnete Abwärtstrend verläuft bei rund 5.000 $. Kurzfristig erwarten wir eine Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau. Institutionelle Investoren dürften den jüngsten Anstieg genutzt haben, um Gewinne mitzunehmen und ihre Positionen abzusichern.
Das kurzfristige Aufwärtspotenzial bleibt vorerst begrenzt. Ein erneuter Test des Aufwärtstrends in den nächsten Wochen und Monaten ist möglich. Erst ein nachhaltiger Bruch des Abwärtstrends bei etwa 5.000 $ würde das charttechnische Gesamtbild wieder ins Bullische drehen. Bis dahin ist eher mit einer trendlosen Seitwärtsphase zu rechnen und einem erneuten Test des Aufwärtstrends bei etwa 4.200$.













