Fusion von Tesla und SpaceX? Anleger blicken auf KI, Starlink und Robotaxis

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Tesla und SpaceX
Bild: KI-generiert
Tesla und SpaceX im Zahlencheck: Das sind die Themen, auf die Anleger bei KI, Starlink und autonomem Fahren achten.

Tesla und SpaceX legen innerhalb von zwei Tagen ihre Quartalszahlen vor. Anleger schauen auf Starlink, KI-Rechenzentren, autonome Fahrzeuge und mögliche Synergien zwischen den Unternehmen. Doch die Erwartungen sind hoch - und der Gesamtmarkt steht unter Druck.

SpaceX und Tesla veröffentlichen innerhalb von zwei Tagen ihre Quartalszahlen - SpaceX am Dienstag, Tesla am Mittwoch, jeweils nach US-Börsenschluss. 

An der Wall Street sorgt derzeit vor allem eine mögliche Fusion der beiden Unternehmen für Schlagzeilen. SpaceX könnte Starlink und die KI-Infrastruktur liefern, während Tesla mit Autos, Robotaxis und humanoiden Robotern die physische Plattform beisteuert. Gemeinsam entstünde eine umfassende KI-Wertschöpfungskette. 

Wie eng die Unternehmen bereits zusammenarbeiten, zeigte Tesla kürzlich bei einem Event in Texas. Dort wurde der neue Roadster vorgestellt, der mithilfe eines Kaltgas-Antriebssystems von SpaceX kurze, kontrollierte Sprünge absolvieren kann. 


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Bei SpaceX sollten Anleger besonders auf das Wachstum von Starlink und die Skalierung des Geschäfts mit KI-Rechenleistung achten. Der Umsatz stammt zunehmend nicht mehr nur aus Raketenstarts, sondern auch aus dem Vermieten von Rechenkapazitäten. Nach der Übernahme von Musks KI-Startup xAI im Februar investiert SpaceX zudem massiv in die eigene KI-Infrastruktur.  

Bei Tesla stehen die Margen im Autogeschäft und der Ausblick auf autonomes Fahren im Mittelpunkt. Anleger sollten vor allem auf den Ausbau der autonomen Flotte achten. Nach der Vorstellung des Cybercab laufen in Texas intensive Tests. Gleichzeitig steigen die Investitionen in den humanoiden Roboter Optimus. 

Im Elektroautosegment ist Tesla nicht mehr so dominant wie früher. Auf dem deutschen Markt bleibt das Unternehmen jedoch stark. BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen halten mit Qualität, Servicenetz und Reichweite dagegen. Beim Produktionstempo, bei den Margen und beim Model Y verfügt Tesla weiterhin über wichtige Wettbewerbsvorteile, der Abstand zu den deutschen Herstellern wird jedoch kleiner. 

Die Aktienkurse zeigen, wie angespannt die Lage vor den Zahlen ist. SpaceX verlor in der vergangenen Woche 10,2 Prozent, Tesla 7,3 Prozent. Die Kursrückgänge haben die Messlatte kurzfristig etwas gesenkt. Allerdings stand auch der Gesamtmarkt unter Druck. Der Nasdaq 100 verlor mehr als 5 Prozent. 

Übertreffen die Ausblicke die Erwartungen, könnte das die Tech-Rally schnell wiederbeleben. Enttäuschungen würden dagegen den Druck auf beide Aktien weiter erhöhen.

Autor Maximilian Wienke ist Marktanalyst bei eToro.

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