Guter Börsenstart für DWS

Die Tochter der Deutschen Bank, die Deutsche Asset Management (DWS) hatte einen guten Börsenauftakt, trotz der derzeitigen Unsicherheit an den Börsen. Dennoch lief für die Muttergesellschaft nicht alles wie geplant.

23.03.2018, Hessen, Frankfurt am Main: Nicolas Moreau (r), Vorstandsvorsitzender der DWS Group, und Finanzvorstand Claire Peel schwingen beim Börsengang der DWS auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse die Börsenglocke. Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank hat einen guten Start an der Börse hingelegt. Der erste Kurs der DWS-Aktie lag bei 32,55 Euro. (zu dpa "Deutsche-Bank-Tochter DWS mit Auftaktgewinn zum Börsenstart" vom 23.03.2018) Foto: Arne Dedert/dpa | Verwendung weltweit
Nicolas Moreau, Vorstandsvorsitzender der DWS Group, und Finanzvorstand Claire Peel schwingen beim Börsengang der DWS auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse die Börsenglocke.

Trotz der Turbulenzen an den Weltbörsen hat die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank, Deutsche Asset Management (DWS) einen guten Start an der Börse hingelegt.

Der erste Kurs der DWS-Aktie lag bei 32,55 Euro. Ausgegeben worden waren die Aktien zu 32,50 Euro, womit der Deutschen Bank brutto rund 1,4 Milliarden Euro zuflossen.

Deutsche Bank hält weiterhin Mehrheit

Die Deutsche Bank als Verkäufer hatte bereits Abstriche beim Börsengang der Tochter machen müssen: Sie wollte ursprünglich bis zu 36 Euro je DWS-Anteilsschein erlösen und bis zu 25 Prozent der Anteile in fremde Hände geben. Nun sind es bis zu 22,25 Prozent.

Die DWS soll durch die Loslösung wendiger werden und unter anderem ihr Geschäft im Wachstumsmarkt Asien ausbauen. Fünf Prozent der Anteile sind vor diesem Hintergrund an den größten japanischen Lebensversicherer Nippon Life gegangen, der damit zu einem Ankerinvestor wird. Die Mehrheit der Anteile soll aber bis auf Weiteres bei der Deutschen Bank verbleiben. (dpa-AFX)

Foto: Arne Dedert/dpa

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