Midterms dürften Märkte wenig bewegen - politisches Drama bleibt möglich

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Midterms und die wirtschaftlichen Folgen
Bild: KI-generiert mit ChatGPT / DALL·E
RBC-BlueBay-Stratege Mike Bell erwartet geringe Marktauswirkungen der US-Zwischenwahlen und verweist auf Inflation, Fed und Konjunktur.

Die US-Zwischenwahlen dürften nach Einschätzung von Mike Bell kaum Einfluss auf die Märkte haben. Entscheidend seien eher Inflation, Fed und Konjunktur. Politische Turbulenzen schließt der Marktstratege dennoch nicht aus.

Mike Bell, Head of Market Strategy bei RBC BlueBay Asset Management, erwartet von den bevorstehenden US-Zwischenwahlen keine größeren Marktbewegungen. „Wir gehen nicht davon aus, dass die Midterms nennenswerte Auswirkungen auf die Märkte haben werden - politisches Drama hingegen ist durchaus möglich.“

Für die US-Märkte seien derzeit andere Themen entscheidender: die Investitionen in künstliche Intelligenz, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten, die Inflation und die Reaktion der US-Notenbank. Keiner dieser Faktoren werde durch die Zwischenwahlen voraussichtlich wesentlich beeinflusst.

Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt und bei den Preisen dürfte mehr Gewicht haben als das Wahlergebnis. Der Arbeitsmarkt scheine sich bei niedriger Arbeitslosigkeit zu stabilisieren. Zugleich treibe der Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise die Inflation weiter an.

Bell hält daher die Konjunkturaussichten für den wichtigeren Markttreiber. Sollten politische Entwicklungen die Märkte bewegen, dann seien Veränderungen in den internationalen Beziehungen wahrscheinlicher als die Machtverhältnisse im Kongress. Das könne sowohl vor als auch nach den Zwischenwahlen geschehen.

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