„Mit Blick auf das Jahr 2026 wird Resilienz die entscheidende Komponente für erfolgreiches Investieren bleiben. In einem Umfeld, das von anhaltender makroökonomischer Unsicherheit und geopolitischen Spannungen geprägt ist, werden ein gleichmäßiges Investitionstempo, ein umsichtiges Risikomanagement und der Fokus auf langfristige Wertschöpfung von entscheidender Bedeutung sein“, schreibt Rode im aktuellen Schroders Capital Private Markets Investment Outlook.
Demnach befindet sich Private Equity „nach wie vor in einer Phase der Neukalibrierung“, wobei Fundraising, Deal-Aktivitäten und Exits nach noch immer unter dem Niveau von vor 2022 liegen. Dieses Umfeld führe zu Preisverwerfungen und weniger Wettbewerb, insbesondere in weniger effizienten Segmenten, in denen Kapital knapp ist.
„Wir sehen Chancen in Strategien, die lokale Champions unterstützen, transformatives Wachstum vorantreiben und multipolare Innovationen nutzen. Kleine und mittlere Buyouts, Fortführungsvehikel und selektive Venture-Capital-Investitionen in der Frühphase sind besonders gut positioniert, um Wertpotenziale zu erschließen, wenn sich die Märkte anpassen – und wenn Active Ownership zu einem noch wichtigeren Renditetreiber wird“, so Rode.
Erfahrenes Management wichtiger denn je
Die Private-Equity-Branche hat nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre also noch einiges aufzuarbeiten. Die Aussichten für 2026 sind jedoch grundsätzlich positiv und es ergeben sich spezielle Chancen in ausgewählten Segmenten und durch selektive Investitionen. Zudem kann ein gewisser Anteil Private Equity dazu beitragen, ein gesamtes Anlageportfolio zu stabilisieren.
Dabei ist das Ergebnis weniger von allgemeinen Trends und stärker vom Erfolg der einzelnen Zielunternehmen abhängig als etwa an den Aktienmärkten. Insofern erscheint ein Punkt wichtiger denn je: Ein erfahrenes Management mit entsprechender Expertise, das in der Lage ist, nicht nur die lukrativen Segmente, sondern auch die konkreten Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen. Gerade die Kunden der Publikumsfonds, die in der Regel über keine eigenen Kenntnisse der Zielmärkte und -unternehmen verfügen werden, müssen sich auf das Management verlassen und einen besonderen Blick darauf haben. Dann klappt‘s auch mit der Rendite.












