Zum 5. Januar hat Signal Iduna ein überarbeitetes Tarifwerk in der Einzel-Unfallversicherung eingeführt. Grundlage bleibt der bisherige Unfalltarif, der in zentralen Punkten weiterentwickelt wurde. Neu ist ein zusätzlicher Baustein, mit dem das Unternehmen den Versicherungsschutz um präventive Leistungen ergänzt.
Kern des neuen Ansatzes ist das sogenannte Sicherheitsbudget. Damit beteiligt sich Signal Iduna an den Kosten für Maßnahmen, die das Unfallrisiko senken sollen. Dazu zählen unter anderem Schutzhelme für verschiedene Sportarten, Protektoren, Schutzbrillen sowie die Teilnahme an Erste-Hilfe- oder Schwimmkursen. In der Produktlinie Premium steht pro versicherter Person ein Sicherheitsbudget von bis zu 30 Euro je Versicherungsjahr zur Verfügung.
Darüber hinaus wurden mehrere Leistungen ausgeweitet oder neu eingeführt. Das Sicherheitsnetz sieht eine monatliche Übergangszahlung vor, mit der Einkommenslücken nach einem Unfall überbrückt werden können, etwa bis eine Invaliditätsleistung greift. Für Kinder bis sechs Jahre ist in der Produktlinie Premium ein Trostpflaster in Höhe von 40 Euro vorgesehen, das bei definierten kleineren Verletzungen gezahlt wird. Ergänzend erhöht ein Helmbonus die Invaliditätsleistung, wenn trotz getragenem Helm eine schwere Kopfverletzung eintritt. Auch der Schutz für unfallbedingten Zahnersatz, einschließlich Reparaturen an Zahnspangen bei Kindern, wurde erweitert.
Anpassungen für junge Versicherte und bewährte Leistungen
Mit der neuen Gefahrengruppe J richtet sich Signal Iduna gezielt an junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren. Vor allem Versicherte ab 18 Jahren können von einem Preisvorteil von bis zu 50 Prozent gegenüber dem bisherigen Tarif profitieren. Bestehende Leistungen wie der Invaliditätsturbo, das Unfall-Rentenkapital sowie die Mitversicherung von Infektionen und Impfschäden bleiben erhalten und wurden teilweise an aktuelle Anforderungen angepasst, so etwa das Reha-Management.
















