SPD-Vorstoß: Breitere Beitragsbasis soll Krankenkassen entlasten

Bärbel Bas
Foto: Picture Alliance
Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD)

Die SPD drängt auf eine grundlegende Reform der Finanzierung von Gesundheit und Pflege. Künftig sollen nicht nur Löhne und Gehälter herangezogen werden, sondern auch weitere Einkommensarten.

Die SPD will die Finanzierung von Gesundheit und Pflege neu organisieren. „Wir wollen an dieser Stelle die Finanzierung gerechter gestalten und auch perspektivisch alle Einkommensarten miteinbeziehen“, sagte Parteichefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas in Berlin. Neben Löhnen und Gehältern würden dann zum Beispiel auch Kapitalerträge oder Mieteinkünfte berücksichtigt. Bislang werden diese nur bei freiwilligen Mitgliedern in der gesetzlichen Krankenversicherung eingerechnet und auch hier nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze.


Das könnte Sie auch interessieren:

Ziel sei, die Beiträge zu senken, heißt es in einem Beschluss des SPD-Parteivorstands, über den zuerst der „Spiegel“ berichtete. Das Papier basiert auf einem Zwischenbericht der parteiinternen Sozialstaatskommission. Die SPD fordert darin auch eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Mandatsträger. „Wer arbeitet, zahlt ein“, solle das Prinzip sein. (dpa-AFX)

Weitere Artikel
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen