Vier Jahre nach dem Einbruch in ihre Villa in Meerbusch beschäftigt der Fall Verona Pooth erneut die Gerichte. Wie „Spiegel Online“ berichtet, fordern die 57-Jährige und ihr Ehemann Franjo Pooth nach Angaben des Landgerichts Düsseldorf knapp 700.000 Euro Schadensersatz von einer Maklerfirma für Versicherungen.
Das Paar wirft dem Unternehmen vor, es beim Abschluss des Versicherungsvertrags falsch beraten zu haben. Aus Sicht der Kläger habe dies dazu geführt, dass der entstandene Schaden nach dem Einbruch nicht vollständig reguliert wurde. Die beklagte Maklerfirma weist den Vorwurf zurück. Man habe keine Pflichtverletzung begangen, teilt eine Sprecherin des Gerichts mit.
Der Einbruch in die Villa der Moderatorin an Heiligabend 2021 sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurden die Täter bis heute nicht identifiziert. Im Juli 2022 stellten die Behörden die Ermittlungen ein. Von der Beute fehlt weiterhin jede Spur. Der materielle Schaden soll sich auf über eine Million Euro belaufen.
Nach Angaben von Pooth wurde bislang nur ein Teil des Schadens von der Versicherung reguliert. Ein erheblicher Betrag sei weiterhin offen. Ob und in welchem Umfang die Maklerfirma für eine mögliche Falschberatung haftet, muss nun das Landgericht Düsseldorf klären.













