Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management: „Die Märkte haben nach der Ankündigung eines vorübergehenden Waffenstillstands eine Risiko-Rallye erlebt. Auch die Anleiherenditen sind – abgesehen von Öl – aufgrund dieser Nachricht stark gesunken, was unseren Erwartungen entspricht. Wir sind noch nicht über den Berg – oder aus der Meerenge hinaus. Eine vorübergehende Belebung der Schifffahrt ist nicht gleichbedeutend mit einer vorhersehbaren Normalisierung der Energieflüsse in den kommenden Monaten. Daher sollten sich die Risikoprämien nicht übermäßig verengen, bis wir Anzeichen für gegenseitige Zugeständnisse an der geopolitischen Front sehen. Erst das würde das Vertrauen in einen dauerhaften Waffenstillstand stärken. Die USA haben vorerst viel zugestanden. Daher ist in den kommenden Tagen eine deutliche Aufweichung der iranischen Positionen erforderlich, um eine Wiederaufnahme der Kämpfe zu verhindern. Daher bleiben die Voraussetzungen für einen starken globalen Makroschock bleiben bestehen, nur geringfügig geringer als noch vor 24 Stunden.”













