Anzeige
Anzeige
7. Juni 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bank und Versicherung zu bürokratisch

Junge Bank- und Versicherungskaufleute sehen übermäßigen Verwaltungsaufwand und bürokratische Strukturen als entscheidende Hemmnisse für eine moderne Kundenberatung. So lautet ein Ergebnis der neuesten Emnid-Umfrage unter 300 Kaufleuten im Alter zwischen 20 und 30 Jahren im Auftrag der BHW, Hameln. Neun von zehn Befragten befürchten demnach auch eine Fortsetzung des Stellenabbaus.

Für jeden zweiten Befragten steht die Belastung durch den täglichen “Papierkrieg? und die bürokratischen Strukturen einer nachhaltigen Verbesserung entgegen. Als weitere Handicaps werden die fehlende Kontinuität in der Kundenbetreuung (47 Prozent) und die mangelnde Entscheidungskompetenz (36 Prozent) genannt. Gerade einmal vier Prozent nehmen keine Mängel wahr.

“Beratung am Bedarf vorbei, langwierige Entscheidungswege und starre Öffnungszeiten akzeptieren die Kunden nicht mehr”, kommentiert Dr. Bernd Dedert, Vertriebsvorstand des Finanzdienstleisters BHW, die Umfrageergebnisse. “Die jungen Kaufleute haben verstanden, dass die Anforderungen an Finanzberater erheblich gestiegen sind.”

Die BHW Gruppe selbst will ihren Vertrieb von derzeit über 4.200 hauptberuflichen Beratern bis Ende 2010 auf 5.500 erweitern. Die Zahl der Verkaufsleiter soll bis dahin auf 1.000 verdoppelt werden. Dort liegen laut BHW Chancen für die junge Generation der Bank- und Versicherungskaufleute, die der Erhebung zufolge für den Arbeitsmarkt der Finanzbranche eher schwarzsieht.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...