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23. November 2005, 00:00
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Jung, DMS & Cie. will Vollbank kaufen

Die Jung, DMS & Cie. Gruppe, Wiesbaden, will eine Mehrheitsbeteiligung an einer Vollbank erwerben. Diese soll künftig das Fondsgeschäft als Einkaufskommissionärin abwickeln können und Jung, DMS & Cie. in die Lage versetzen, den angeschlossenen Vertriebspartnern auch künftig Provisionen für die Vermittlung von Investmentfondsanteilen umsatzsteuerfrei auszukehren.

Wie das Unternehmen betont, seit der Erwerb einer Bank eine große Chance für die Entwicklung der Geschäftstätigkeit der angeschlossenen Vertriebspartner. Denn künftig könnten diese ihren Kunden damit Produkte und Abwicklungsmöglichkeiten anbieten, die bisher noch an einer fehlenden aufsichtsrechtlichen Lizenz oder an der technischen Umsetzung scheitern. Um für die Zukunft möglichst flexibel zu sein, ist daher auch nicht nur eine Wertpapierhandelsbank, sondern eine Mehrheitsbeteiligung an einem Einlagenkreditinstitut mit den für das Retailgeschäft erforderlichen Erlaubnissen (?Vollbank?) geplant.

Der Erwerb der Bank wird über eine Kapitalerhöhung in der Finanzholding der Jung, DMS Cie. Gruppe finanziert, in der die Eigentümer der Jung, DMS & Cie. AG – Christian Angermayer, Peter Brumm, Andreas Lange, Ralph Konrad, Dr. Klaus Jung und Dr. Sebastian Grabmaier – ihre Eigentümerinteressen gebündelt und in die sie vor einigen Wochen nochmals mehrere Millionen Euro Eigenkapital investiert haben. Gleichzeitig wurdendie Fremdverbindlichkeiten auf Null zurückgeführt. Diese Finanzholding wurde zuvor von ?JDC Group AG? in ?Aragon AG? umfirmiert, so dass die Aragon AG nun 100-prozentige Aktionärin der Jung, DMS & Cie. AG ist undauch die Mehrheitsbeteiligung an der neuen Bank halten soll.

In der Jung, DMS & Cie. AG sind derzeit mehr als 6.500 freie Finanzdienstleister in Deutschland und Österreich angeschlossen. Das Leistungsspektrum im Produktbereich umfasst mehr als 300 Produktgesellschaften aus dem Investment-, Beteiligungs und Versicherungsbereich. Das vermittelte Anlagevolumen im Investmentgeschäft beträgt 2,8 Milliarden Euro.

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