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24. August 2005, 00:00
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MLP: Halbjahresergebnis rückläufig

Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP hat seine Halbjahreszahlen 2005 bekannt gegeben. Das Ergebnis vor Steuern und Veräußerungsergebnis (EBT) stieg gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent auf 47,2 Millionen Euro, während das Ergebnis von 18,4 auf 18 Millionen Euro leicht zurückging.

Ausschlaggebend dafür ist laut Unternehmensangaben ein Aufwand von 11,1 Millionen Euro, der sich aus latenten Steuern sowie Veräußerungskosten in Folge des Verkaufs der beiden Versicherungstöchter zusammensetzt. Auch die Gesamterträge liegen mit 220,8 Millionen Euro neun Prozent unter dem Vorjahreszeitraum (243,8 Millionen Euro). Aufgrund des Verkaufs der MLP Lebensversicherung AG und der MLP Versicherung AG sind die Erträge der beiden Tochtergesellschaften in diesem Wert nicht mehr enthalten.

Den größten Anteil an den Gesamterträgen hatte das in der MLP Finanzdienstleistungen AG zusammengefasste Maklergeschäft. Die Erträge aus diesem Bereich liegen im ersten Halbjahr bei 181,3 Millionen Euro und damit 13 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum (209,4 Millionen Euro). Dies sei im Wesentlichen auf eine verhaltene Entwicklung zwischen Januar und März zurückzuführen.

Nicht zufriedenstellend verlief das Auslandsgeschäft von MLP. Mit minus 3,4 Millionen Euro hat sich der negative Ergebnisbeitrag gegenüber dem Vorjahr (minus 1,4 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. “Wir werden unseren Fokus in den kommenden Monaten gezielt auf die Auslandsaktivitäten richten und mit konsequenten Maßnahmen den Turnaround erzielen”, sagte MLP-Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg.

MLP beschäftigte zum Stichtag 2.564 Beraterinnen und Berater. Dies entspricht einem leichten Zuwachs sowohl gegenüber dem Jahresende 2004 (2.546) als auch dem ersten Quartal 2005 (2.528). Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen unverändert mit einer Steigerung der Beraterzahl um rund 200. Die Zahl der Kunden hat MLP im ersten Halbjahr von 618.500 auf 631.000 ausgebaut. Dies entspricht einem Zuwachs von 7.000 (2004: 8.000) Neukunden im zweiten Quartal.

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