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8. August 2006, 00:00
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MLP: Noch Potenzial im Maklergeschäft

Der Finanzdienstleister MLP, Wiesloch, hat im ersten Halbjahr 2006 sein Ergebnis vor Steuern (EBT) gegenüber dem Vorjahr um 84 Prozent von 15,4 auf 28,4 Millionen Euro gesteigert. Die Gesamterträge erhöhten sich um zwölf Prozent auf 246,6 Millionen Euro (219,6 Millionen Euro). Die Erträge aus dem in der MLP Finanzdienstleistungen AG zusammengefasste Maklergeschäft stiegen in den ersten sechs Monaten um zehn Prozent von 180,1 auf 197,6 Millionen Euro (180,1 Millionen Euro).Die Erträge aus dem Bankgeschäft legten um 36 Prozent auf 34,1 Millionen Euro zu.

Im zweiten Quartal 2006 erhöhten sich die Gesamterträge des MLP-Konzerns um fünf Prozent auf 116,8 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 51 Prozent auf 14,0 Millionen Euro. Die Maklererträge in dieser Periode lagen mit 91,5 Millionen Euro in etwa auf der Höhe des Vorjahres (91,2 Millionen Euro).

?Mit der Entwicklung unseres Maklergeschäfts im zweiten Quartal sind wir nicht zufrieden, da wir das enorme Marktpotenzial in der Altersvorsorge nicht ausgeschöpft haben und dadurch nun einige Wochen hinter unserer Vertriebsplanung zurück liegen?, sagt Vorstandsvorsitzender Uwe Schroeder-Wildberg. MLP rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von mindestens 90 Millionen Euro (bisher waren 120 Millionen Euro das Ziel).

Die Zahl der Kunden ist im zweiten Quartal um 6.000 auf 669.000 gestiegen. Auch die Zahl der Berater ist im Vergleich zum Vorquartal leicht gestiegen. Zum Stichtag 30. Juni beschäftigte MLP 2.533 Berater.

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