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12. Februar 2007, 00:00
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OVB: Provisionserlöse plus 17 Prozent

Die Gesamtvertriebsprovisionen 2006 der Kölner OVB Holding AG, Rang 4 der Cash.-Hitliste der Allfinanzvertriebe, stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 212,5 Millionen Euro. Das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) erhöhte sich nach vorläufigen Zahlen mit einem Plus von ca. 30 Prozent und erreichte rund 23,5 Millionen Euro. Damit gelang dem Kölner Konzern nach eigenen Angaben das bislang erfolgreichste und zugleich strategisch bedeutsamste Jahr der Unternehmensgeschichte.

Die EBIT-Marge, ermittelt auf Basis der Gesamtvertriebsprovisionen, beträgt für 2006 mehr als elf Prozent nach zehn Prozent im Vorjahr. Ohne den einmaligen Aufwand für den Börsengang 2006 errechnet sich nach Unternehmensangaben eine EBIT-Marge von über zwölf Prozent. Bei einem Gewinnwachstum bis zu 20 Prozent trugen alle Regionen ? Deutschland, Mittel- und Osteuropa sowie Süd- und Westeuropa ? zu diesem profitablen Wachstum bei.

Der Hauptversammlung wird für das Jahr 2006 eine Dividende von 90 Cent (Vorjahr 75 Cent) je Aktie vorgeschlagen. Die OVB hat die Zahl ihrer Kunden 2006 europaweit um 140.000 auf 2,44 Millionen gesteigert. 4.210 hauptberufliche Finanzberater, 8,6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor, betreuen die Kunden der OVB europaweit.

Den im Rahmen des Börsengangs angekündigten Markteintritt in der Ukraine treibt die OVB voran. ?Noch im ersten Quartal wird die OVB den Gründungsprozess abgeschlossen haben und dann mit der Vorbereitung des operativen Geschäfts beginnen. Damit werden wir in 14 Ländern Europas vertreten sein?, beschreibt Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG, die Pläne für 2007.

Mit der Kursentwicklung seit dem IPO zeigt sich Frahnert zufrieden. Seit der Erstnotiz am 20. Juli 2006 konnte die Aktie in der Spitze um über 25 % zulegen. Durch das Auslaufen der Haltefristen für rund 245.000 Aktien in Mitarbeiterhand im Dezember 2006 hat sich der Anteil des Streubesitzes am Aktienkapital der OVB Holding auf 22,8 Prozent erhöht. Mit Auslaufen der letzten Haltefrist für Mitarbeiteraktien am 30. November 2007 wird sich der Free Float auf 28,4 Prozent ausweiten. Von dieser Steigerung verspricht sich Frahnert eine höhere Liquidität im Börsenhandel und eine höhere Attraktivität der OVB-Aktie.

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 einschließlich aller Ergebnisse der regionalen Segmente wird die OVB im Rahmen einer Bilanzpresse- und Analystenkonferenz am 26. März 2007 in Frankfurt präsentieren.

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