15. August 2008, 00:00
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OVB legt in Europa zu

Die Kölner OVB Holding AG konnte im ersten Halbjahr 2008 Provisionserlöse von 132,5 Millionen Euro erzielen. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres (121,5 Millionen Euro) entspricht dies einem Zuwachs von 9,1 Prozent.

Besonders stark fiel die Umsatzsteigerung in Mittel- und Osteuropa aus. Dort nahm der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,3 Prozent auf 63,9 Millionen. Euro zu. In Süd- und Westeuropa legte die OVB bei den Gesamtvertriebsprovisionen um 13,4 Prozent auf 27,3 Millionen Euro (Vorjahr: 24,1 Mio. Euro) zu. Das Konzernergebnis stieg von zwölf auf 14 Millionen Euro. Die Zahl der Vermittler erhöhte sich von 4.406 in 2007 auf aktuell 4.950.

Deutschland-Geschäft leicht rückläufig

In Deutschland wurden mit 41,1 Millionen Euro (minus 2,6 Prozent) etwas weniger Provisionserlöse erwirtschaftet als im ersten Halbjahr 2008 (42,5 Millionen Euro). Als Grund nennt die OVB die allgemeine Marktschwäche in Deutschland, wo positive Impulse für die Branche im Moment fehlten.

?In einem Umfeld, das in Deutschland und international durch schlechte Nachrichten und eine zunehmende Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Konjunktur geprägt ist, halte ich dies für ein erfreuliches Ergebnis?, sagt Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG.

Der Finanzkonzern OVB (vormals Objektive Vermögensberatung) wurde im Jahr 1970 von Otto Wittschier gegründet. Vergangene Woche starb dieser kurz nach seinem 70. Geburtstag (cash-online berichtete hier). (aks)

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