Silver Surfer fühlen sich schlecht beraten

Jeder Dritte (34 Prozent) der über 50-jährigen Deutschen fühlt sich von seiner Bank nicht gut beziehungsweise überhaupt nicht über die Möglichkeiten zur Alterssicherung informiert.
34,4 Prozent aller Befragten vertrauen beim Thema der Alterssicherung dem Rat eines Bankberaters oder Versicherungsvertreters. Dagegen verlässt sich über die Hälfte (55,3 Prozent) nur auf das eigene Urteil oder den Rat von Freunden (10,4 Prozent).

Das ist das Ergebnis einer Online Panel-Untersuchung zum Thema Altersvorsorge der sogenannten Silver Generation. Die Studie wurde im Auftrag des ReifeNetzwerks ? einem Unternehmen, dass unter anderem Marktforschung für die Zielgruppe der über 50-Jährigen betreibt – von der CC&C Customer Care & Consulting GmbH aus Bad Homburg durchgeführt. Insgesamt wurden 578 Personen befragt.

Zum Thema Pflegefall-Vorsorge ergab die Befragung, dass nur rund jeder sechste Befragte überhaupt vorgesorgt hat. Dabei haben die über 69-Jährigen mit 13,5 Prozent den geringsten Anteil.

Bei der Finanzierung von Pflegeplätzen setzen die unter 60-Jährigen eher auf die Familienangehörigen (Kinder, Verwandte). Die Älteren glauben hingegen, dass behördliche Hilfe (Sozialhilfe, Pflegekasse) zur Finanzierung beiträgt.

Unterschiedlich ausgeprägt ist auch die Bereitschaft, eine Beratung für die Pflegefallvorsorge monetär zu honorieren. So sind die 60 bis 69-Jährigen bereit, bis zu 138 Euro für ein Beratungshonorar auszugeben, während die 50 bis 59-Jährigen mit 102 Euro den geringsten Betrag zahlen würden. (aks)

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