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6. Januar 2009, 00:00
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Finanzkrise kostet Privathaushalte über 100 Milliarden Euro

Minus 110 Milliarden Euro – so lautet die bisherige Bilanz der anhaltenden Finanzmarktkrise für die deutschen Privathaushalte. Dieses Ergebnis liefern aktuelle Berechnungen des Münchener Versicherers Allianz. Der entsprechenden Studie zufolge ging das Geldvermögen der Deutschen durch den Absturz an den Börsen zum zweiten Mal seit Bestehen der Bundesrepublik zurück. Das sogenannte Bruttogeldvermögen betrug zum Jahresende 4,49 Billionen Euro ? damit rund 2,5 Prozent weniger als Ende 2007.

Der Vermögensverluste zum Trotz legten die Bundesbürger mehr Geld auf die hohe Kante. So stieg die Sparquote von 10,8 auf geschätzte 11,4 Prozent. Um die Bewertungsverluste beim Geldvermögen zu kompensieren, reichte das allerdings nicht aus. Allein der deutsche Leitindex Dax büßte in 2008 um 40 Prozent ein. (hb)

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