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2. Juni 2009, 00:00
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Studie: Beratungsqualität ist generell gut

Die deutschen Privatanleger beurteilen die Beratungsqualität von Banken und unabhängigen Finanzdienstleistern überwiegend positiv. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der DZ Bank unter rund 1.100 privaten Investoren.

Insgesamt haben der Umfrage zufolge vier von fünf Anleger in den letzten Jahren ein Beratungsgespräch über ihre Geldanlage geführt. Die große Mehrheit (85 Prozent) war mit dem Gespräch entweder sehr zufrieden oder beurteilte es neutral.

Beratung von freien Vermittlern könnte besser sein

Dennoch hätten durchschnittlich 15 Prozent der Befragten durch falsche Beratung Geld verloren. Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken gaben dies weniger häufig an (zehn beziehungsweise 14 Prozent) als Kunden von unabhängigen Finanzdienstleistern (25 Prozent).

Die Finanzkrise führt auch zu Änderungen im Kundenverhalten: Für 54 Prozent der Anleger ist das eigenständige Sammeln von Informationen wichtiger als vor der Krise. Zudem schaue jeder Zweite genauer auf die Finanzstärke von Banken und Emittenten sowie auf die genauen Produktdetails.

Honorarberatung laut Studie unerwünscht

Sehr niedrig sei die Bereitschaft der Kunden für eine neutrale Geldanlageberatung ein Honorar zu bezahlen. Lediglich 20 Prozent der Befragten wären dazu bereit. Von diesen ist wiederum nur ein Viertel willens, den bei Honorarberatern nicht unüblichen Stundensatz von 150 Euro zu bezahlen, so die Studie. (mo)

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