22. Mai 2009, 00:00
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VDH wettert gegen Neugründungen in der Honorarberatung

Der Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) hat vor einer Verwässerung der echten Honorarberatung gewarnt. Gleichzeitig plädiert der Verbund für den gesetzlichen Schutz des Begriffs. ?Leider wird der untadelige Begriff der Honorarberatung bereits von einigen Marktteilnehmern zurechtgebogen?, sagt Dieter Rauch, Geschäftsführer des VDH.

Echte Honorarberatung ist eine Finanzberatung, die das Optimum für den Verbraucher ermöglicht, teilt der VDH mit und schießt verbal gegen einige aktuelle Neugründungen auf dem Markt. ?Wenn die Honorarberatung als Profitmaximierungsmodell instrumentalisiert wird, dann können wir es auch bei der provisionsgetriebenen Vermittlung belassen?, fasst Rauch sein Anliegen zusammen. Man gewinne den Eindruck, dass etlichen Personen ein Neuanfang im Markt einfach nicht gegeben sei. ?Das alte Denken sitzt wie festzementiert?, so der Geschäftsführer des VDH weiter.

Der Eindruck des Marktes, dass nicht genügend Honorar-Tarife vorhanden seien, lässt Rauch nicht gelten. Der echte Honorarberater könne auf Tarife von 24 Personenversicherern zurückgreifen. Honorarberatung sei eine Wissensdienstleistung, die durchaus ohne Produkte auskommen könne. Vergütet würden bei diesem Modell Zeit und Know how, nicht die Vermittlung von schönen und billigen Produkten. (ks)

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