24. Juni 2010, 12:02
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Forsa-Studie zeigt steigende Bereitschaft zur Altersvorsorge

Die wachsende Verunsicherung angesichts von Staatsverschuldung und Spardebatten hat das Bewusstsein für die Altersvorsorge in der Bevölkerung offenbar verschärft. Nur 14 Prozent der Anleger sind einer Studie zufolge der Ansicht, sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen.

Vorsorge-127x150 in Forsa-Studie zeigt steigende Bereitschaft zur AltersvorsorgeVor allem bei jungen Anlegern ist die Bereitschaft, sich mit dem Vorsorgesparen zu befassen, im zweiten Quartal gestiegen, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment herausgefunden hat.

80 Prozent der befragten 20- bis 29-Jährigen halten es demnach für notwendig, sich mit der privaten Altersvorsorge zu beschäftigen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch im ersten Quartal 2010.

Damit misst diese Altersgruppe der privaten Altersvorsorge eine noch höhere Bedeutung bei als die Gesamtheit der Befragten (74 Prozent). 43 Prozent aller Befragten geben an, bereits einen Riester-Sparplan abgeschlossen zu haben, ein Plus von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal.

Deutlich gestiegen ist im zweiten Quartal das Interesse an der privaten Altersvorsorge bei den weiblichen Anlegern, die mit einem Anteil von 77 Prozent (Vorquartal 70 Prozent) den Anteil interessierter Männer von 72 Prozent (Vorquartal 79 Prozent) übertrafen.

Der gute Vorsatz, sich Gedanken über die Altersvorsorge zu machen, führt allerdings häufig noch nicht zu einer konkreteren Auseinandersetzung damit. Bislang haben sich 70 Prozent der Anleger intensiv mit dem Thema beschäftigt. Von den 20- bis 29-Jährigen haben dies erst 56 Prozent getan – somit liegen sie deutlich unter dem Durchschnitt, wenn auch bei steigender Tendenz (Vorquartal 53 Prozent). (hb)

Foto: Shutterstock

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